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viele, frei, kelchständig; Fruchtknoten: 2—3fächrig; jedes Fach mit 2oder mehr Eychen; Griffel: 1; Beere: durch Fehlschlagen 1—3fächrig,ein- oder mehrsaamig; Embryo: fast spiralförmig gerollt, das dicke Wür-zelchen nach aussen liegend, die kleinen Cotyledonen in der Mitte.
Char. speciei; Blätter: elliptisch oder länglich-elliptisch, stumpf-lich, an der Basis spitz, lederarlig, kahl; Blumen: in blattachsel- undscheinbar endständigen, gestielten, dreitheiligen, mehrblumigen, rispenähn-lichen Trugdolden; 4theilig; Beere: 1— 2fächrig; Saamen: 1 in jedemFach;
Synonyme: Myrtus Pimenta L. u. vieler Schriftsteller. — Deut-sche: Gewürzmyrte, Pimentbaum u. s. w.
Vaterland: Dieser Baum wächst in den Wäldern der antillischenInseln wild, wird aber auch hier und da und besonders in andern Colo-nieen der Europäer, wie z. B. auf Mauritius kultivirt. Blühet auf denAntillen vom Juni bis August.
Beschreibung: Baum: von 20—30 F. Höhe, mit vielseitigem Wi-pfel und aufrechtem, rundem, glattrindigem Stamm; Aeste: gegenständigdie altern rund, die Jüngern schwach vierseitig; Blätter: gegenständiggestielt, zuweilen an der Spitze zurückgedrückt, ungefähr 4—5 Z. lang,\\ bis 2Z. breit, oben schön grün, unten blasser und fein punctirt; Blumen:weiss, in dreitheiligen Rispen, deren trugdoldenartige Natur sich an denletzten Aestchen zeigt, wo immer 3 Blumen stehen, eine mittlere fastsitzende und zwei seitliche, länger gestielte, später sich entwickelnde.Diese Trugdolden entwickeln sich aus den Achseln der obersten Blätter,und scheinen endständig, wenn sie dem letzten Blätterpaare angehören,werden aber bei der Fruchtreife durch das Auswachsen der zwischen ihnenliegenden Knospe meist immer blattachselständig; Kelchzähne: rundlichstumpf; Kronenblätter, rundlich, von Oelzellen durchscheinend punc-tirt; Staubgefässe: so lang als die Krone, mit rundlichen gelben «Staub-beuteln; Griffel: etwas gekrümmt, so lang als die Staubgefässe; Narbe:stumpf, fast kopfig; Beere: kugelig, vom bleibenden Kelchrande gekröntund niedergedrückt-genabelt, erst grün, bei der Reife schwarz, fleischigmit Oeldrüsen.
Off.: Semen Amomi.— Die Beeren werden vor der vollständigenReife abgenommen, getrocknet, sie sind kugelig, etwas runzlich, schwärz-lichbraun, oben mit den 4 kleinen, rundlichen, stumpfen Kelchlappen ge-krönt, von aromatischem Geruch und viel stärkerm, angenehmem, ge-würzhaftem Geschmack.
Verwechslungen: Die Saamen von Cocculus palmatus oder Kok-kelskörner sollen zuweilen unter dem Piment vorkommen, diese sind abergrösser, nierenförmig-rundlich, unter der Loupe angesehen höckerig und