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td sowohl innerlich als äusserlich angewandt bei Durchfällen, Blutflüssen,Schleimflüssen, zu Gurgelwassern, Waschungen u. s. w.
Erklärung der Kupfertafel 91. Die ganze Pßanze im blühenden Zustande, mnat.G,.,a) die Pistille etwas, und b) eins derselben vergr.
die Fie-
Deut-
Chelidonium majus.
Syst. sex. Polyandria Monogynia. - Syst. nat. Papaveraceae Juss.
Char. gen.: Kelchblätter: % kahl; BlinjanbÄt^- 4r^^
gefässe: viele; Stempel: 1; Capsel: verlängert (^otenartig), 2Wappi&lfächrig; Klappen: vom Grunde nach der Spitze hm aufspringend, ta-rnen: mit einem drüsigen Kamm.
CA«r. $**?<*«* Blumen: doldig; Blätter: fiederspaitig,derlappen gezähnt-gelappt; Blumenblätter: elliptisch, ganz. •
Abänderungen: Kommt auch mit gefüllten Blumen vor.
Synonyme: Chelidonium majus L. u. aller Schriftsteller. _sehe: Grosses oder gemeines Schöllkraut, Schöllwurz, Gelbwurz Gilbkraut,Schwalben-, Mai-, Augen-, Blutkraut, Gottesgabe, Hergottsblatt usw.
Vaterland: An unbebauten Stellen, auf Schutthaufen, an und aufaltem Gemäuer, an Zäunen, auch in Hainen und Wäldern; last durchganz Europa, bis nach Portugal und Sicilien, mit Ausnahme der nörd-lichsten Gegenden. Blüht vom Frühjahr zum Herbst. ^o^nrl
Beschreibung: Wurzel: ausdauernd, etwas schief herabsteigend,röthlich braun, cylindrisch, nach unten sich etwas verdünnend, mit vie-len ziemlich starken Wurzelfasern versehen, und wie alle 1 heile der gagrzen Pflanze mit fast saffrangelber Milch erfüllt; Stengel: einzeln odermehrere aus einer Wurzel, £—3 F. hoch, meist gabelig verästelt, runaliciiund nebst den Blatt- und Blumenstielen, mit gerade abstehenden weicnenweissen Haaren besetzt; Blätter: fast kahl, unten blaulich-grün, wecnsei-ständiff, unpaar-fiederspaltig, die Fiederlappen rundlich, mit etwas neiz-förmiger Basis und von dort nach der Mittelrippe herablaufendem und «mihr sich wieder ausbreitendem Blattrande, der unpaare nach oben ölappi 0 ,oder ausserdem nach unten mit 2 tiefer eingeschnittenen Lappen, die ge-paarten ähnlich, aber nur einen der tiefer eingeschnittenen Rappen, unazwar nur an der Stengelseite zeigend; Blattstielt an seinem An tief tungs-punkt mit einein, seltner mit 2, blattartigen kleinen Fiederlappen verse-hen; Blumen: gestielt, in einfacher 3—Sblumiger gestielter Dolde; aieDoldenstiele endständig oder gegen blattständig; Kelchblatter: eirund,vertieft, hinfällig; Blumenblätter: urngekehrt-eiförmig, dunkel citronen-
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