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1 (1830)
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bei Rheumatismen, Gicht, hysterischen Zufällen, selbst bei Fiebern An-

Erklärun«- der Kupfertafel 83. Der obere Theil des blühenden Gewächses, in nat.Gr f a) Staub «e fasse und Stempel, etwas vergr., b) Staub gefässe, vergr. c) reifeKapsel, cT) dieselbe queer durchgeschnitten, e) Saamen, alles in nat. Gr., f) einSaame, vergr., und g) so der Queere- nach durchschnitten.

Rhamnus catharticus.

Syst. sex. Pentandria Monogynia (zuweilen Dioecia Tetrandria) Syst. nat. Rhamneae"' "Juss., R.Br.; Franjmlaccae D.C.

Char. gen.: Kelch: an der Basis mit dem Fruchtknoten verwach-se^ 45spaltig, nach dem Blühen oft ringsumschnitten; Blumenblät-ter: mit den Kelchzipfeln wechselnd oder fehlend; Staubgefässe: denBrumenblättera gegenüber; Griffel: 2 4spaltig; Frucht: trocken, odereine mehr oder weniger saftige Beere, 24fächrig; Fächer: bei den trock-nen Früchten trennbar, 1-, seltner 2saamig, innen durch eine Längsspalteaufspringend; Saamen: länglich, an der äussern Seite mit einer untenbreitern, tiefern Furche bezeichnet.

Char. speciei: Aufrecht; Zweige: am Ende dornig; Blätter: ei-förmig, gezähnt; Blumen: büschelig, polygamisch- 23häusig, 4-, seltnerötheilig; Beere: kugelig, 4saamig.

Synonyme: IVhamus catharticus L. und aller Autoren. Deutsche:Kreuz-, Weg-, Flirsch-, Farbe-, Stech-, Purgier-, Wie-, Wachenbeere, Am-selbeerdom, Hundsbeere, Wersen- oder Werstenbeerstrauch, Schiess-,Schlag-, Dinten-, Feld-, Rhein-, Kreuz-, Färbebeere, Flundebaumholz, Bla-sengrün u. s. w.

Vaterland: In Hecken und Feldgebüschen, in- und an Wäldern,immer in etwas bessern Boden, fast durch ganz Europa, mit Ausnahmeder nördlichsten und südlichen Länder. Blüht im Juni, die Beeren rei-fen im Sept. u. Oct.

Beschreibung: Kleiner Baum oder Strauch: mit bräunlich-asch-grauer Rinde und zahlreichen, meist gegenständigen Aesten, von denendie alten sich mit einem Dorn endigen, die jungen fein-weichhaarigsind; Blätter: gestielt, rundlich, eiförmig, oder länglich-eiförmig, mehroder weniger stumpf zugespitzt, fein gesägt, die Sägezähne einwärts ge-bogen, an der Spitze drüsig, etwas weichhaarig, mit 3 Paar starken, un-ten vortretenden Venen, die sich nach der Spitze bogig zusaminenneigenBlumen: gestielt, gelblich-grünlich; Kelchzipfel: länglich -eifönuigj