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1 (1830)
Entstehung
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159
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aufbewahrt, auch sie ist von schleimigem.Geschmack, der einen eigen-thümlichen Beigeschmack hat.

Chemische Beschaffenheit i Die Wurzel ist vielfach chemischuntersucht. Sie enthält nach ,Iink: durch kaltes Wasser ausziehbaresGummi; kleberartige Substanz; süssen ExtractivStoff; eigentümlichenSchleim, der in den Zellen wie das Stärkemehl in Form von kleinen Kör-nern, durch das Microscop zu erkennen, liegen soll, dessen Körner sichin heissem, nicht in kaltem Wasser auflösen, Jodine blau färben, Gall-äpfeltinctur fällen und durch Schwefels, zu Zucker werden. Pfaff hieltdies für eine Modihcation des Inulins. Leo Meyer fand in der Wurzel:2,160 Harz, Kleber u. Verlust; 10,144 süssen Extractivstoff mit freierApfels.; apfels. Kalk u. Kali; schwefeis. Kali; salzs. u. schwefeis. Kalk, Schwe-fels. Magnesia, Kieselerde; 20,000 Schleim, mit freier Apfels., mit salz.,Schwefels., u. apfels.. Kalk; phosphors. Magnesia, Kieselerde, 1,388 Stärke-mehl; 0,558 Inulin; Buchner, Colin u. Gauttier haben ebenfalls Stärke-mehl in der Wurzel nachgewiesen. Bacon fand in der Wurzel: ein fet-tes Oel, Althein, Eiweiss, Stärkemehl, Zucker, Holzfaser; Wasser, verschie-dene Salze. Pleischl hat Schwefel, Azot und krysialiisirtes kohlensauresAmmonium ebenfalls in der Wurzel angetroffen.

Nutzen: Die Eibischwurzeln und Blätter werden in der Medicinsehr häufig als ein schleimiges, einhüllendes, mildes, beruhigendes Mittelbei entzündlichen Schlund- und Brustaffectionen, bei Durchfällen; aberauch äusserlich in Form von Salben, Bähungen u. s. w. angewendet.

Erklärung der Kupfertafel 82. Die Wurzel und der obere Theil der blühendenPflanze, in nat. Gr., a) der Kelch, in nat. Gr., b) die Stempel und c) ein Staub-beutel, vergr., d) die ganze Frucht mit dein -Kelch, e) dieselbe ohne Kelch, halbgelheilt, f) ein Achaenium, in nat. Gr., g) dasselbe, vergr. und queer durch-geschnitten.

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Hypericum perforatum.

Syst. sex. Polyadelphia Polyandria. Syst: nat. Hypericineae Juss.

Char. gen.: Kelchrunterständig, 5theilig; Blumenkrone: unter-ständig, 5blättrig; Staubgefässe: in grosser Anzahl, in mehrere (35)Bündel vereinigt; Griffel: 35; Kapsel: 35fächrig, an der Spitze35klappig, die Scheidewände doppelt, aus den eingebogenen Klappen-rändern gebildet; Saamenträger: säulenartig, mittelständig, mit denScheidewänden verbunden, viele Saamen tragend.

Char speciei; Stengel: krautartig, fast zweischneidig, kahl; Blat-

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