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hen, und -wegen der gefüllten Varietät, welche auch diese Färbun-gen hat»
Synonyme: Althaea rosea L. u. aller Autoren. — Deutsche: Stock-rose, Glock-, Pappel-, Mund-, Halsrose, Rosenpappel, grosse Garten-malve, Malvenrose u. s. w.
Vaterland: Das Vaterland dieser Pflanze ist der Orient; in unsernGärten ist sie aber schon fast verwildert, da sie sich selbst aussäet.
Beschreibung: Wurzel: mehr oder weniger ästig, wurzelfaserig,2- oder mehrjährig, innen weiss, aussen schmutzig weiss; Stengel: eineroder mehrere aus einer Wurzel, grad, aufrecht, rund, innen markig, we-nige kurze Seitenäste treibend, unten beblättert, oben in eine lange Blü-thentraube ausgehend, bis 10 F. hoch; Blätter; wechselnd, gestielt, dieuntern länger gestielt, grösser, 7—91appig, die obern allmählig kleiner,kürzer gestielt, weniger gelappt, unter den obersten Blumen nur nochsehr klein u. ganz, alle am Rande gross gekerbt, auf beiden Flächen runz-hch und von Sternhaaren mehr oder weniger zottig; Nebenblätter:an der Basis der Blattstiele in schmale Zipfel zerschlitzt; TUximen: ineiner langen Traube am Ende des Stengels und der Seitenäste; Blumen-stiele: kürzer als der von Sternhaaren zottige Kelch; äussere Kelch-blätter; 6—9, kürzer als der innere, ei-lanzettlich spitz; innerer Kelch:5spaltig, mit eiförmig spitzen Zipfeln; Kronenblätter: sehr gross, fastumgekehrt herzförmig, aber oben breit, nur mit schwachem Eindruck;Griffel: 20—40; eben so viel Achaenien, welche häutig, kurzhaarig.
OJf: Flores Malvae arboreae. — Man wählt vorzugsweise die Blu-men der dunkel- oder braunrothen Sorten aus und trocknet sie, wodurchsie fast schwarz werden, getrocknet haben sie fast keinen Geruch, undeinen sehr schleimigen, ganz leicht bitterlichen Geschmack.
Chemische Beschaffenheit: Ihr Hauptstoff scheint Schleim zu seyn,auch hat man grüne und blaue Farbestoffe daraus dargestellt, eine eigent-liche Analyse existirt aber nicht.
Nutzen: Die Stockrosenblumen dienen als ein schleimiges, beruhi-gendes, erweichendes, wenig adstringirendes Mittel, als Thee, oder zuGurgelwassern und Bähungen, äusserlich und innerlich.
Erklärung der Kupfertafel 81. Eine blühende Endspitze der Pflanze in nat. Gr.,
a) der Kelch, b) die Basis der Blumenblätter mit der Staubfadenröhre, in nat.
Gr., c) Staubbeutel;, vergr., d) das Pistill, e) die Frucht im Kelche, f) dieselbe.
halb geöffnet, g) ein Achaenium, h) der Saame, alles in nat. Gr.
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