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die grössere Anzahl von Blumen aus jeder Blattachsel, welche viel grössereund rother gefärbte Blumenblätter mit tieferem Endeinschnitt haben*durch die stärker behaart bewimperten Kelche, durch die aufrecht ste-henden Früchte, deren Achaenien nur zu 10—12 vorhanden und unbe-haart sind.
Off.: Malvae vulgaris ilores — Man sammelt die Blumen, welchefrisch, roth: getrocknet aber bläulich-lilafarben sind, und einen schleimi-gen, fast süsslichen Geschmack und fast keinen Geruch haben.
Verwechslungen: Die Malva mauritiana, welche sich in Gärtenoder auf Feldern bei uns wohl verwildert zeigt, hat viel Aehnlichkeit mitder M. sylvestris, unterscheidet sich aber durch den stärkern, bestimmtaufrechten, unten kahlen, oben kurz sternhaarigen Stengel; durch die we-niger ausgeschnittenen, schwächer und weniger gelappten Blätter; durchdie mit wenigen Sternhaaren besetzten Blatt- und Blüthenstiele, welche beimersten Anblick fast kahl erscheinen, durch die dunkler gefärbten, etwasins Blaue spielenden Blumenblätter, welche nur ausgerandet sind.Chemische Beschaffenheit: Ist ebenfalls unbekannt.Nutzen: Die Malvenblumen werden wie die Blätter der vorherge-henden Art innerlich und äusserlich als ein schleimiges, erweichendesBüttel angewendet.
Erklärung der Kupfertafel 80. Die Wurzel und der obere blühende Theil des Ge-wächses, a) der Kelch, h) das Pistill, c) ein Staubbeutel, alles mehr oder wenigervergr., d) eine Frucht nat. Gr., e) dieselbe vergr. und halb durchgeschnitten,I) ein Saame vergr. u. g) ebenso queer durchschnitten.
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Althaea rosea.
Syst. sex. Monadelphia Polyandria. — Syst. nat. Malvaceae Juss.
Char. gen,: Kelch: doppelt, äusserer 6 oder 9spaltig, innerer veF-wachsenblättrig, 5spaltig; Blumenkrone: 5blättrig malvenartig-, Staub-gefä'sse in Menge, in einen Bündel verwachsen; Staubbeutel: einfä-chrig; Griffel: walzenförmig, in viele haardünne Narben zertheilt; vielehäutige Achaenien, ringförmig um den Fruchtträger gestellt.
Cha.7\ speciei: Stengel: aufrecht, grade, steifhaarig' zottig; Blät-ter: 5—71appig, eckig, steifhaarig-zottig.
Abänderungen: Man findet diese Pflanze häufig in Gärten als Zier-pflanze wegen der grossen Mannigfaltigkeit ihrer Blüthenfarben, welchevon Weiss durch Gelb und Roth bis ins dunkelste Schwarzroth überge-hen,