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1302 Eiweisstoff; 0,347 Calendulin; 1,423 Faserstoff; 0,597 Apfels.; 0893apfels. Kalk; 0,361 salzs. Kali; 0,104 Salpeter; 87,916 Wasser, 0554 Verlust.Geiger fand in den im November gesammelten Blättern: 0,35 Wachs;2,64 bitteren Extractivstoff mit etwas salzs. Kali; 0,39 etwas apfels. Kalk ent-haltendes Gummi,- 0,13 verhärtetes Eiweiss; 0,05 stärkemehlartigen Schleim;6,90 Holzfaser; 0,54 Calendulin; 0,21 löslichen Eiweissstoff; 0,67 extractiv-stofftialtige Apfels.; 0,76 apfels. Kali; 0,83 apfels. Kalk; 0,14 Salpeter; 86,39 Wasser. Die Blumen enthalten nach Geiger: eine unwägbar kleineMenge aether. Oels vom Geruch der Blumen; 3,44 gelbgrünes Weichharz;19,13 bittern Extractivstoff; 2,50 gummige stickstoffhaltige Mat. mit Spu-ren von Apfels, u. phosphors. Kalk; 1,25 eigenthümliche stärkemelilartigeMat., die durch Jod nicht blau wird; 0625 Eiweiss; 3,5 Calendulin; 7 Apfels,mit Extractivstoff verbunden; 62 ; 5 Faser; 0-66 salzs. Kali; 5,45 apfels. Kali;1,475 apfels. Kalk: 7,6 Ueberschuss.
Nutzen: Man wendet die Blätter und den Extract dieser gemeinenGartenblume jetzt vorzüglich bei Krebsgeschwüren an; sonst wurden sieauch als reizendes und krampfstillendes Mittel verordnet. Die Blumensollen eine gelbe Farbe geben.
Erklärung der Kupfcrtafel 76. Ein blühender Theil der Pflanze in nat. Gr., a) einHüllblatt vergr., b) und c) Scheibenblumen, verschiedenartig vergr., d) Staubbeu-telröhre &hr vergr., e) Randblume in nat. Gr. f) dieselbe vergr., g) unfruchtbareAchaenen in nat. Gr., u. vergr., h) fruchtbare in nat. Gr., 1) k) dergleichenqueer durchschnitten u.
vergr.
I
Marrubium vulgare.
Syst. sex. Didynamia Gymnospermia. — Syst. nat. Labiatae Juss.
Char. gen.: Kelch: cylindrisch, lOstreifig, 10— seltner 5zähnig;Blumenkrone: üppig; Röhre: gekrümmt, länger als der Kelch; Ober-lippe: flach, aufrecht, 2spaltig; Unterlippe: 3lappig; Mittellappen:ausgerandet; Staubgefässe: 4, 2 länger; Achaenen: 4, vom Kelchumgeben.
Char.speciei: Blätter: rundlich-eiförmig, gezähnt, runzlich-aderig;Kelchzähne: 10, borsteiiförinig, hakig-gekrümmt.
Synonyme: Marrubium vulgare L. u. aller Autoren. — Deutsche:Gemeiner oder weisser Andorn. „
• T ^ aterland: An Schutthaufen, an Mauern, Hecken, Wegrändern,bei Dörfern und Häusern, fast durch ganz Europa, hier und dort seltner,von Schweden bis Sicilien, von Fiussland bis Portugall. Blüht im Sommer.