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nen braungelb werdende Saamendecke und das daraus bereitete Oel, sowie die Saamen, als Muskatennüsse nebst dem daraus gewonnenen Oelkommen aus Indien zu uns. Die Nüsse müssen fest, schwer, aussen un-regelmässig gefurcht und graulich-röthlich-bräunlich, innen braun undroth marmorirt, fett-glänzend und von kräftig gewürzhaftem Geruch undGeschmack seyn.
Verwechslungen: Zuweilen linden sich unter den Muskatnüssennachgemachte oder falsche untergemengt, sie sind aber bei einiger Auf>merksamkeit durch den Mangel oder Schwäche des eigenthümlichen Ge-ruchs und Geschmacks, so wie durch die äussere Form leicht zu unter-scheiden.
Chemische Beschaffenheit: Die Muscatblüthe enthält nach Henry\) eine kleine Menge aether. Oel; 2) eine grosse Quantität fixes, gelbes,geruchreiches Oel, in Aether löslich, aber unlöslich in kochendem Alco-hol; 3) fast eben so viel eines andern riechenden rothen fixen Oels, wel-ches in jedem Verhältniss in Alcohol u. Aether löslich; 4) ein Drittheileiner eigenthümlichen gummösen Substanz, ähnlich wie Stärkmehl undGummi; 5) etwas weniges Holzfaser. Die Muscatnüsse enthalten nach Schra-der; 2,604 leichtes, aeth. Oel; 0,521 desgl. schweres; 10,468 ausgepresstes,weiches, TÖthliches Oel; 17,708 weisses, trocknes, mehr*talgartiges, ausge-presstes Oel; 3,125 schmieriges Harz; 25,000 gummigen Extract; 34375Parenchym; 6,199 Verlust. Bonastre fand darin'6,0 aeth. Qel; 24,0 weisse,unlösliche, talgartige Materie; 7,8 gefärbte, lösliche, butterartige Mat.;2,4 Satzmehl; 1,2 Gummi, 54 Faser, 0,8 Säure, 4 Verl. — Die Oele beste-hen aus 2 OeJen, die durch Schütteln mit Wasser von einander getrenntwerden können, ein flüchtiges, aromatisches, leichteres und ein dickeres,butterähnliches schweres. Wenn Muscatnussöl einige Zeit steht, setzt esein Stearopten ab, welches John Myristicin genannt hat.
Nutzen: Muscat-Blüthen und Nüsse werden in der Haushaltungvielfältig als Gewürze angewendet. In der Medicin dienen sie als exci-tirende erwärmende Mittel, gewöhnlich als Verstärkung und als Zusatzzu andern.
Erklärung der Kupfertafeln 73 u. 74. Ein blühender Zweig des männl. Baums in not.Gr., a) eine männl. Blume, b) eine iveibl, geöffnet, c) Staubbeutel, alles vergr. • —1. unreife Frucht, 2. reife Frucht aufgesprungen, 3. Frucht aufgeschnitten,4. Saamendecke, 5. Stein, 6. Saame, 7. Kern längs durchgeschnitten, alles innett. Gr., 8. 9. Embryo in verschiedener ^ansieht, etwas vergr.