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von höchst lieblichem durchdringendem Geruch und mildem etwas süss-lichem rosenartigen Geschmack; ferner ein färbendes Princip, vollkommendurch Wasser ausziehbar, eisengrünenden Gerbstoff und süssen Extractiv-stoff, mehrere Salze u. s. w.
Nutzen: Man benutzt die Rosenblätter getrocknet als Zusatz zuRäucherpulvern, zum Wohlgeruch zwischen Wäsche gelegt, mit Salz ge-mengt, zu Pot-pourri's. Das Rosenwasser dient theils als angenehmerZusatz zu manchen Speisen und Gerichten, theils als Medicament, zuAugenwassern, Gurgelwassern, bei Injectionen u. s. w., wozu auch der Ro-senhonig gebraucht wird. Die Rosenblätter dienen endlich zur Bereitungvon Rosenpommade, Rosensalbe und Rosenessenzen.
Erklärung der Kupfertafel 49, Ein blühender Zweig in nat. Gr.
Rosa Gallica.
Syst. sex. Icosandria Polygynia. — Syst. nat. Rosaceae Juss.
Char. gen: Siehe bei Rosa Centifolia.
Char. speciei: Dornen: fast gleichförmig, schwach; Blättchen:hart, elliptisch, Blumen: aufrecht-stehend, Kelchzipfel: eiförmig;Frucht:fast kugelig.
Abänderungen: Kommt vor mit einfacher und in Gärten mit ge-füllter Blume, ändert ferner ab mit ganz kahlen Blättern und glattenKelchröhren, ändert in der Farbe der Blume vom Hochrothen bis insSchwarzrothe, so wie mit scheckig-rothen Blumenblättern.
Synonyme: Rosa gallica L. u. der Autoren; R. pumila L. u. derAutoren; R. rubra Lamark; R. cuprea Iacq., R. repens u. hispida Münchh.,R, austriaca Crantz, R. arvina Kroker. — Deutsche: Essigrose, Zucker-rose, rothe Apothekerrose, Damascenerrose, Mohnrose, Sammtrose u. s. w.
Vaterland: Auf buschigen Anhöhen, an den Rändern der Aeckerund auf diesen, an Zäunen: durch das ganze südliche Deutschland, ineinem Theile von Frankreich und der Schweiz, in Piemont, Oestreich,bis nach Taurien und dem Kaukasus. Blüht im Mai und Juni. Wirdhäufig in Gärten kultivirt.
Beschreibung: Diese Rose ist der Centifolie ähnlich, unterscheidetsich aber durch eine kriechende Wurzel, gedrängteren niedrigeren Wuchs,durch das Fehlen der grösseren Dornen, durch härtere festere Blätter, an
denen