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Man schrieb dieser Pflanze ehemals besonders in England eine große Kraft in Heilung derWunden zu, und brauchte sie nach C^ssnIpiZiuz Rath in dreitägigen. Fiebern und wider die Hci-ftrkeit. Da die Wurzel viele mehlichte Theile enthalt, so hat man versucht Brot daraus zubacken.Sic wird von den Schweinen begierig gesucht und gefressen.
Die Frühlingssprossen dieser Alt werden im Orient statt des Spargels genossen, und sollenwohlschmeckend stpn.
Stengelum fassen des Zäpfchen kraut.
Zapsieinkraut; Zapfenkraut; Hauchblatt; Zungenblattl; Schwalbenwurz:Filzkraut; Alcxandrischer Lorbeer: Kehlkraut; Halskraut: Auffenblatt. 8miic,x
^orsoli^ti, r«mu5». L»ir. Franz. I^vulilire lies »lpe«. Engl. Heart-Ie^vü' IIvnI»ril». Der 1bis 2 Fuß hohe Stengel »st ästig, und unbehaart. Die Blätter sind zart, herzförmig, läng?licht, sißen an dem Stengel in einiger Entfernung von einander wechselweise, und umfassen densel-ben mit ihrem untersten Ende.
Auf einem jeden wachst ein anderes viel kleineres Blättchen, unter welchen die kleinenBlümchen hervorkommen, sie sind glockenförmig und grünlich« weiß, die Spitzen der Blumen-blätter biegen sich rückwärts, die Z innern sind schmäler und fast pfriemenförmig, die äußern ander Basis rolh gefleckt. Das Saamenbehältniß ist eine rolhe dreieckigte Beere.
Gehört zur 6. Klasse und 1. Ordnung. Ist von den neuern Botanikern als D. Pohl undSturm von der Gattung IIvuIaria getrennt worden und unter dem Nahmen strsptoziu« »rn-z<lexiloliu3 aufgenommen worden.
Wächst in bergigten Gegenden nicht nur in Deutschland sondern fast in ganz Europa. Istpercnnirend und blüht im Iuln.
Diese Pflanze hat wahrscheinlich von ihrer Anwendung bei Halskrankheiten den NamenI7vuli,ri» entlehnt. Sie hat einen angenehmen Geruch, «nd zusammenziehenden Geschmack, dieBlätter derselben in Wasser gesotten, wurden von den ältern Aerjlen wider Geschwülste und