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An jedem Gelenke find meistens 3 Blumen mit 2 Staubgefäßen, wov»n das zweite nacheinigen Tagen hervorbricht. Die Blumen kröne fehlt, der Kelch ist einblätterig, vierkantig,bauchig, trägt einen nackten Saamen, blüht im Iuly und August und ist jährig. Wird von denBotanikern zu» 1. Klasse und 1. Ordnung des Systems gezählt.
Wächst in ganz Europa am Meeresstrande, und an Salzquellen.
Sie hat folgende Varietäten (oder Spielarten) als:,. snlicornin Kerbnce» biennis Glasschmalz mit zweijähriger Wurzel.
2. 8nl. lTord»c. m^»urlliä?3.
4. 3«l. Ksrd. rnnjor.
Wo diese Pflanze (oder ihre Varietäten) wächst, kann man sicher auf einen salzigen Bodenschließen. Sie selbst schmeckt salzig und wird daher von Schafen und Rindvieh sehr gern gefressen.In England macht man die Stengel mit Salz und Gewürzen ein, und ißt sie als Sallat, der gegen den Scharbock (scorbutu«) vortreffliche Dienste leisten soll.
In Südeuropa so wie in Afrika und dem Orient, wo diese Pflanze in großer Menge anden Secküsten angetroffen wird , benutzt man sie zur Gewinnung der Soda. Zu diesem Zwecke samm»let man nicht nur die wildwachsenden Pflanzen, sondern bauet sie auch an schicklichen Orten hau,fig an, trocknet sodann die abgeschnittenen an der Sonne, verbrennet sie in Gruben in der Erde, woalsdann eine salzige steinharte Substanz oder Salzasche zurückbleibt. Bei Alikante in Spaniengewinnt man jährlich für eine halbe Million Thaler von diesem Produkt. Dir beste daraus bereiteteSoda hat den Namen L«rMs. Sie wird bekanntlich auf Glashütten; auf Leinwandbleichereien,j>' auch zum Seifensieder! und zu verschiedenen Melallarbelten benutzt.
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Gemeines Salzkraut.
"lab. 83.
Salzpflanze; das rauchblatterige Meerstachelkraut. Eng. c°mmon Znit^ort. Fra,z.
8ou6«. Der Stengel ist kraulartig, aus der Erde hingestreckt 6 bis i« Zoll und darüber lang.Die Blätter sind dick, fleischig, pfriemenförmig, dornig, mit kurzen, scharfen Haaren besetzt. Die