Aeste stehen kreuzweis einander gegenüber, sind aufrecht, in der Jugend von Knoten zu Knotenundeutlich viereckig; die Blätter glänzend, <p-lanzetförmig, g Zoll lang und darüber, gestielt,in den Achseln der untern Rippen grubig, die Asterblätter gespitzt, abfallend. Die Blu-men bilden reiche, armförmige, dreilheilige, am Gipfel stehende Rispen, deren runde Stielemit einem pulverartigen «filzigen Wesen bedeckt sind. Die Blumenkrone ist weiß» rosenfarbig,5 bis 6 mal länger als der glockenförmige, fünfzähnige Kelch, fast präsentirtcNerftzrmig, mit abstehendem, fünfspaltigem Rande und undeutlich fünfeckiger Röhre, überall mit Seidenhärchen de.kleidet; die Staubfaden sind eingeschlossen. Die Saamenkapsel ist cysörmig, holzig, zwei«lheilig, mit den bleibenden Kelchzähnen gekrönt.
Sein Vaterland sind die Andcsgebirge in Peru, besonders bei I_.ox» und H.>3vacn aufGneiß. und Glimmerschiefer in feuchtem, aber felsigem Boden.
Gehört zur 5. Klasse uud ,. Ordnung.
Nach Herrn von Humboldts Ansicht, und genauer Beobachtung dieses Baumes in sei:nem natürlichen Standort ist es der nämliche von welchem wir die gewöhnliche Fieberrinde imHandel erhalten. Linn6e's lüinclionn osüeinnljg ist ein Gemisch dreier Spezies, nämlich der(UnZcnrilll, sinn von I^nx«, «welche Qn (^anänmin«, etwas unvollkommen gezeichnet, und derdinckonl» lnnceiluli«, und tüinclioi,» coräilolil,, welche Hr. I^uri5 zu verschiedenen Zeitennach Upsal gesandt hat. Aus diesem geht hervor, daß die bisher in den Kpeoisduz plant. I^inn.angeführte ^inclion» ulücinnli« unrichtig seyn und also wegbleiben müße.
M. l. Herrn Leopold Traltinick's Archiv der Gewachskunde und die hiezu gehörigenObzerv. bot!»n. Z. Lieferung p. 73 bis 89 und v. Graumüller Handbuchder pharmaceu«tisch'medizinischen Botanik 2. Theil, in welchen alle jetzt bekannte China-oder Fieberrin-ten Arten vorkommen. Man hat auch Versuche mit der dincban» iloiidunä», welche vorzüg-lich auf der Insel St. Lucio in den dortigen Bergwäldern wächst, bei kalten Fiebern und in derfaulichlen Ruhr mit sehr gutem Erfolge angestellt; doch sind noch bisher über ihre Heilkraftzu wenige Erfahrungen gemacht worden, um zu entscheiden, ob sie am Werthe der oben beschriebe?nen nachfishe oder sie vielleicht gar übertreffe.