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Suppl.- Bd (1822)
Entstehung
Seite
17
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reifen, schälen sie dann, und befreien sie vom Strünke. Bas Fleisch werfen si« in eine tief? ge°pflasterte Grube, bedecken es mit milchhaltigen Blättern, darauf mit Steinen, und lassen dieMasse eine Zeillang Zähren, und durchsäuern. Man macht dann daraus, wie aus einem Teige, faust-große Brote, welch« in Blättern auf heißen Stei nen gebacken werden.

Das Holz vom Brotbaum ist gelblich uud weich, besonders das vom zahmen; dennochdient es zu allerlei Kunsisachen. Aus dem Splinte werden die dort so beliebten olahitischen Zeugeverfertigt. Die Blätter dienen statt der Servieten und Tischtücher; rnan wickelt auch die Fruchtdarin ein. Der Saft, der dem eingeschnittenen Stamme entfließt, gibt mit Kokosmilch einenguten Vogelleim, mit Sagumehl Zucker und Zyweiß einen festen Kitt; die trocknen Blülhen-katzchen brauchen die Stabiler statt des Zunders.

Die Vermehrung des Brot bäum es in Treibhäusern in Europa kann nach Hrn. Dietrichaußer dem Saamen auch durch Ableger geschehen, welche mau im Frühjahr, wenn der Trieb vomneuen beginnt, mit Häkchen in die Erde befestiget, und an der Stelle etwas aufgestochenen Rasenverkehrt auflegt, unter diesem Rasen erhallen nach seiner Erfahrung mehrere Ableger ausländischerHolzarten bald Wurzel: folglich kann diese Methode auch bei der Kultur der Brolbäume ange-wandt werden. Wenn die Aeste am Stamme zu hoch stehen, und zum Ablegen zu weit von derErdfläche entfernt find, so muh man sich hierzu der Spalttöpfe bedienen, welche an der Seilemit «in« Ritze versehen sind, in welche man den Zweig einlegt. Die Fortpflanzung des Brot-baum es durch das Pfropfen hat der Plantagen Gärtner Martin zu Capenne fruchtlos gesun-den. Uebriaens ist zu bemerken, daß die Erde in welcher die Wurzeln liegen, in den Wintermo-nalen nur wenig befeuchtet werden darf; auch dürfen dieselben beim Versetzen nicht verletzt werden.

OrangcnfarbeneSchwalbenwurz.

l^aK. 10.

^puc^iiuli» inäiee üb?O5n, Letalis coccinei», coruicull« crocei8 Dill, eltli. Engl. <5u-inzznvilln 8v7«IIuv/-Wuit. Sie hat einen strauchartigen 2 bis 4 Fuß hohen Stengel, lan-zetformige, glatte, glänzende Blätter, und scharlachrothe, mit hochgelben Honigbchältnißen anden Seiten ausrechlstehende Sch irmdlumen woraus einfachrige Fruchlbälge und mit «iner Haar-Vieh Suvvl«ment«Band. C