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Suppl.- Bd (1822)
Entstehung
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Der Absud ron den Blattern soll in der Krähe, äußerlich gebraucht, gute Dienste lei-sie». Die Wurzel, welche sehr oft mit der von Htzllebnruz nißer (Schwarze Nieß-urz) verwechselt wird, wendet man hie und da zu Haarseiten für das Vieh an. Die Zie»gen, Schweine und Schaafe fressen diese Pflanzen ohne Nachlheil, und die Kröten gehen derselbenschr nach. Die Früchte oder Beeren mit Alaun gekocht geben eine gute schwarze Dinte.

Gefingerte Ada n so nie.

lad. Z.

Affenbrotbaum.- Baobab: Riesenbaum; äthiopischer saurer Kürbiß. Englisch

UllnKiS5 Kren<i nr Nttnopiau sciur (^ouill. Latein: ^b»vo »rboi. ^änusoui» dklud.

Kennzeichen oder Charakter des Geschlechtes. Die Blume hat elnen becherförmige«

am Rande in Z Abschnitte gelheilten Kelch, der, sobald sich die Blume gänzlich entwickelt hat,welk wird und abfällt. Die Blumenkrone hat H Blätter, welche am Rande rückwckrts-gebogen find. An den Nageln derselben stehen viele Staubfäden, die auf d.'m Grunde ineinen Bündel verwachsen sind und eine walzenförmige Röhre bilden; oben haben sie eine horizon-tale Richtung, und sind mit niercnförmigen Staubbeuteln gekrönt. Der eyförmige Fruchlknot.ntlMt lange hin und her gebogene Gri ffel, die mit haarigen Narben versehen sind. Die nieren-förmigen Sa amen liegen in einem zehnfächrigen holzartigen Behältnisse. Bon diesem Geschlechtist nur eine Art (deren Beschreibung gleich folgen wird) bisher bekannt.

Sie gehört in die i6. Klasse «Mnuuäslplii») und in die 8. Ordnung (pol^anäri«) desSpstems.

Ihr Vaterland ist Senegal, und die User des Gambiafiusses in Afrika.

Dieser Baum ist der dickste unter allen bisher bekannten, sein Stamm ohne Krone erreichtzwar nur eine Höhe von ,o bis i, Fuß, wird aber so dick, daß er 2H bis 27 Fuß im Durch-messer hält. Seine Wurzeln sollen nach Adanson über 100 Fuß lang seyn. Die Neste,von der Größe der stärksten europaischen Bäume breiten sich auf allen Seiten za bis 60 Fuß weitauS, und bedecken einen Flächeninhalt von lüo Fuß. So daß sie eine natürliche Laube bilden.<3r hat eine dicke grauliche, und geschmeidige Rinde; ein zartes leichtes und weisses Holz. Man