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Suppl.- Bd (1822)
Entstehung
Seite
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In den Gärten, wo die jetzt Beschriebene sowohl als andere St urmhu tar t en zur Zierdegezogen werden, sollen solche nie an O^rter gepflanzt werden, wo Kinder od?r unerfahrne Per-sonen öfters hinkommen, dl«« es haben Erfahrungen gezeigt, daß die Wurzel, Stengel undBlätter derselben mit andern Pflanzen verwechselt wurden, und höchst traurige Zufälle ver-ursachet haben.

Hr. D« Xnele hat eine lobenswerthe Abhandlung übe? das Geschlecht H,ennitn>n gelie-fert, und Hr. O. üeickLQbaoK liefert gegenwärtig eine vollständige KlonoßrnpKie desselben.

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A ehr entragend es Christophs kraut.

Aehriges Schwarzkraut: schwarze Waldwurzcl; Wolfswurzel; Heydnisch

ZVUlldkraUl; ^.cunituin baceilerum. L»uli pi^i lZZ. Franz. Acte« eu «pi. Englisch,lüominon blsck beirieä. Hsid cliiistoplillre. Die ästige, dicke, und schwammige Wurzelist mit einer schwarzbraunen Rinde bedeckt, und hat einen unangenehmen Geruch. Aus der°selben erhebt sich ein aufrechter Z bis 4 Fuß hoher, runder, glatter und glänzender Stengel,er ist etwas gebogen, und am Grunde mit Schuppen bedeckt. Die Blätter, die sich in ^und diese wieder in Z andere theilen, stehen auf besonderen Stielen. Die herzförmigen, glal-tcn und glänzenden Vlättchen find mehrentheils wieder in 3 Lappen getheilt, und am Randesäge förmig. Die Blumenlrauben kommen im May an der Spitze des Stengels inGestalt eines eyförmigen Straußes zum Vorschein, sie sind klein und sammt den Kelchenweißlich/ beyde fallen bald, nachdem sie aufgeblüht, wieder ab, da hingegen die Staubfade»länger »»bleiben, und also oft allein angetroffen werden. Die schwarzen, glänzenden, beeren»artigen Früchte von der Größe einer Erbse werden im Iuly und August reif, und tragen hald-kugliche, in gepaarter Ordnung liegende Saa me n. Sie wächst in Berg - und Voralpcnwaldlrnin ganz Deutschland und ist ausdauernd.

Gehört zur i3 Klasse und i Ordnung des Systems.

Diese Pflanze, bey den Alten OnriztopKoiiizn» genannt, hat mit dem Wanzenkraut ((üi-lni«ilußü laetiö») welches in der Folge beschrieben wird, auffallende Ähnlichkeit. Die alternAerzle und Naturkündiger sowohl als der Ritler von Linnse selbst hielten das Chrislophskraut für«istig. Haller aber zweifelt daran, und Spielmann hält es für unschädlich.