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10 (1819) Sorbus - Zostera
Entstehung
Seite
82
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V I ^ I 3.

W ein.

Kennzeichen der Gattung: Ein fünfteiliger Kelch, und eine fünfblöttrige Krone, derenBlatter an der Spitze zusammenhangen, und nach vollendeter Befruchtung wellen und abfallen;fünfStaubfäden, ein Griffel; der Fruchtknoten steht unter der Blume. Die Fruchtist «ine fünfsaamige Beere.

Nach Linn^e gehört er in die 5> Klasse i. Ordnung. Von den »2 Gattungen wird hier«ne beschrieben:

Der gemeine W e i n s t o ck.

Nieß ist derjenig«, welcher bei uns allenthalben in Gärten, an Häusern und in den Weinländernaus den Weinbergen angepflanzt wird. Er wird gemeiniglich de» edle W«inst 0 ck genannt; ge»langt, wenn man ihn gehen läßt, und die Reben sich anklammern können, zu einer sehr betrachtlr«chen Höhe, bis zu den Gipfeln der höchsten Bäum« und Häuser hinaus. An allen Stöcken werdendie Stämme über der Wurzel mehrere Zoll bedeckt, welche mit einer braunen Rinde um-geben, sich in lange Streifen abschälet; die jungen Zweige oder Reben sind rund, kno-tig, brau«, glatt und gerinnelt; die wechselsweis gestielten Blätter 4 Zoll lang, eben sobreit, rundlich, fünflappig ausgeschweift; die Lappen sägartig gezahnt, die Ober,fläche glatt und dunkelgrün, die untere mattgrün, und nur an den hervorragende» Adern seinbehaart. Den Blättern gegenüber steht eine 6 Zoll lange, an der Spitze gabelförmig zertheilteRanke, die Blüthe ist grünlich, von lieblichem Geruch, und erscheint bei uns gewöhnlich in derMitte und am Ende des Iuuy auf einer langen, ästigen Rispe, die gemeiniglich, aber mit Un-recht, Traube genannt wird. Die Frucht ist durch die Kultur nach und nach in eine großeMenge Spielarten verändert worden, wovon wir hier die wichtigsten anführen müssen.

Im allgemeinen theilt man die Sorten in Ro lhe und Grüne, und beide Hauptabteilun-gen nach der liefern oder Heller» Schattirung wieder in Unlerabthcilungen; wir »ollen l>cr lloß di«einfachen Abtheilungen anfühlen.