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10 (1819) Sorbus - Zostera
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überha,:p' s? empfindlich, daß sie von de« geringsten Nachtfröste gleich zu Boden sinkt, und welk>.S. Ingenhoufz Versuche mit Pflanzen. Bd. II. S. 27.

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Tulpe.

Kennzeichen der Gattung: Eine sechsblättrige, glockenförmige Blumensrone, ein läng,licher, dreikantiger Fruchtknoten, ohne Griffel, mit festfitzender, dreieckiger, dreilappigerNarbe. Die Kapsel ist dreikantig, dreifächrig, vielsaamig, der Saamen stach.

Nach Linuse geHirt sie in die 6. Klasse l. Ordnung. Von den 8 Gattungen wird hiereine beschrieben:

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Gemeine Tulpe.

"lak. 890.

Gartentulpe; Tulipan- Engl, common l'ulip. Franz. 1'ulip« äs, j»räiuz. Dies«weiland so berühmte Pflanze heißt darum Gesnerische Tulpe, weil Konrad Gesner im JahrlHvo die erste Beschreibung und Abbildung davon lieferte. Er fand sie zu Augsburg in Her-warts Gärten. Her wart hatte den Saamen aus der Türkei, namentlich aus Constaulino»pel, erhalten, woselbst die Tulpe bei den Türken schon langst sehr beliebt und ausgebreitet war.Cappacocien wird als ihr eigentliches Vaterland angegeben: man trifft sie aber such in einigenandern Ländern, z. B. im südlichen Rußland, wild an, und durch die starke Verbreitung ist siein manchen Gegenden Deutschlands sogar verwildert. Die Wurzel der gemeinen oder Gesne»rischen Tulpe ist eine große, glatte, rundliche, kegelförmige zugespitzte, auswendig mit einerbraunen Haut umgebene Zwiebel, deren Inneres auS mehreren dickern, übereinanderliegendenHäuten besteht. Am untern platten Ende treibt sie viele zarte Wurzel faserchen. DerStengel erhebt sich aus der Mute, d. i. aus der kegelförmigen Spitze, und der vertrocknetevorjährige, der doch auch daher kam, liegt dann zur Seite. Diesen Umstand sähe man langeZeit für ein undurchdringliches Gcheimniß an; allein er läßt sich aus dem, allerdings merkwür-digen Baue der Tulpenzwiebel leicht erklären. Im inlttrsten derselben, woraus der Stengel mitder Blüthe sproßt, liegt eine schon vorrälhige neue Zwiebel, die an dem Stengel angewachsen