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und Pfählen. Die jungen Zweige und Blätter geben gerieten einen starken harzig?» GeruHvon sich. Unter den Blättern sitze« kleine Bläschen, welche einen balsamischen Saft entHal-len. Hieraus mochte man wob! auf Arzneikräste schließen. In Nordamerika bedient man sich auchwirklich eines Absuds aus den Blättern sehr häufig gegen Wechselfieber und zur Beförderung desBrusiauswurfs. Aeußerlich legt man die Blatter zerquetscht und mit Schweinfett zu einer Salb«frapHnrl bei Rheumatismen aus. Das Del aus dem harzigen Holze scheint zwar gegen die Hüft«gicht dienlich zu sepn, aber Blutstüsse zu erregen.
Bei uns bringt dieser Lebensbaum selten reifen Saamcn, und der aus Amerika kommende gehtgewöhnlich nicht aus; daher setzt man im Herbst Stecklinge in dir Erde, unter welchen wenigstensmehrere Wurzel schlagen. S. Kalms Reisen Th. III. S. 47Z. Von Wangen Heims Beschreib,nvrd - amcrlkan. Holz - und Buscharten. S. 5,. Murray Vorr. I. S. 92. Hildts Holzarten.
S «57.
^ n V U l) 5.
Thymian.
Kennzeichen der Gattung: Der Kelch ist zweillppig, gestreift, im Schlünde mit wei-chen Haaren geschlossen; die Oberlippe dreizahnig, die Unterlippe zweiborsiig, oderzweispaltig; die Blumenkrone zweilippig, mit einer ausgerandetcn Oberlippe, und einerdrcilappigen Unterlippe versehen.
Nach Linn»>e gehört e? in die »4. Klasse 1. Ordnung. Von den Zi Gattungen kommenhier zwei vor:
1- II V Ü1 55 5 N 0 n l ^ n ll 5.
Bergliebendcr Thymian.
lad. 367.
VV^nläg«,. et Xitnib. hl. ilU7. Iluuß. p. 72. t. ?l.
Der Stengel ist einen halben Fuß hoch, ausrecht, ästig, viereckig, an den Enden fibzig. Die Blätter sind gestielt, epförmlg, stumpf, ganzrandig, unbehaart, auf beiden Seitenpunkiirt, unten fMdert. Die Blumen steheil auf einblümigen Stielen, und bilden reicheWirlel; die Kelche sind gestreift, unbehaart, die drei sbern Zähne länglich, seingespitzt, «n-