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9 (1818) Platanus - Solidago
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Hecken-Rose.

lab. 8«4.

Die gemeine Rose; Hahnbutten: Hundsrose. Engl. i'n« ^iiä Lri»r,ciaZ i^oge»

Franz. ^asi«r LllnvnZ«. <3r»tte-ou. Dieß ist der buschigte Strauch, den man allenthalben durchganz Europa in Hecken, an Zäunen, an Wegen in Gebüschen antrifft». Nach Beschaffenheit desBodens wird er 4 bis 8 Fuß hoch; hat runde grüne mit zerstreuten, hakenförmigenStacheln besetzte Zweige; wechselsweise, ungepaart gefiederte, aus 5 bis 7, selten aus 9länglichteyrunden,zugesp!hten, am Rande scharf doppelt gesägten Blattchen bestehende Blat-ter, deren Blattstiel nach unten hin mit einigen Haaren, Drüsen und Stacheln besetzt ist.Fm Iuny und Iuly erscheinen an den Enden derZ weige die blaßrolhen, süßlichriechenden Blü-then einzeln oder zu 2 beisammen; ihr Fruchtknoten isteyrund und wie der Blüthen»stiel völlig glatt. Die eprundlöngliche Frucht, welche im September und Oktober reist, istganz glatt und schön scharlachrot!). Man kennt sie unter dem Namen Hagebutte, Hahne-butte oder Wiepke. .

Es würde überfiüßig seyn, noch mehrere in den Systemen für verschiedene Gattungen gehalteneRosen anzuführen. Man wird daher nur bloß über die Behandlung und Benutzung etwas hinzu-fügen.

Im Allgemeinen verlangen die in d?n Gärten gezogenen Rosen wenig Sorgfalt. Wenn manihnen einen guten, lockern, nicht zu festen, aber auch nicht unfruchtbare» Boden anweist, so hal-ten sich die meisten im Freien recht gut, und vermehren sich auch. Nur einige sind zu zärtlich ge-gen unsere strenger« Winter, und müssen daher im Gewachshause unterhallen werden.

Da die R o^e, besonders die gemeine Hundertblattrige eine so beliebte Blume ist, sogibt man sich viele Mühe, sie sehr früh, im Februar, März und April zur Blüthe zu bringen,welches bei gehöriger Sorgfalt und den nöthigen Anstallen recht gut gelingt. Die Rosen, als Blumenbetrachtet si'.d ein Gegenstand der Gartenliebhabcrey. Von jeher betrachtete man sie als das Sinn-bild der Liebe und Unschuld, und besang ihre Reize in tausend Liedern. Eigentlichen Nutzen ge-währen sie wenig. Die Blumenblätter der hundertblättrigen Rose, welche einen bitterlichenGeschmack haben, geben durch Destillation ein sehr lietlichriechendes Wasser, das Rosen was-

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