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angetroffen. Gewöhnlich ist es ein 2 bis Z Fuß hoher Strauch, den ma» aber auch höher und
wenn mau will, einigermaßen baumartig ziehen kann.
Die runden weißgrauen und braunen Zweige sind unter den Augen oder Knospen mit ein-fachen doppelten oder dreifachen Stacheln oder D orn en besetzt; die wechselsweisen Blät-ter stehen auf behaarten Stielen, und sind rundlich, fünflappig. am Rande groß undlveitläuftig gezähnt und auf beiden Seiten mit feinen Härchen besetzt. Aus den Winkeln der kaumhervorgesproßten Biälter kommen im April die kleinen braunritblichglünen Blüthen zu 2 bis 3neben einander. Die länglichrunde vorn mit dem vertrockneten Kelche besehte Beere ist rauch,haarig, und enthält unter der äußern grünen durchsichtigen mit undurchsichtigen grünen Läugssirei'fen gezeichneten Schaale ei» gallerarliges. saftiges, süßlich liebliches Fleisch mit mehreren Saa-
menkernen.
In der Wildniß bleiben die Früchte düses Strauchs nur klein, und sind allemal grün; durchdie Kultur aber hat nicht nur der Strauch selbst ein schöneres Ansehen erlanat, sondern die Früch-te sind auch viel größer, wohlschmeckender und der Farbe nach grün, dunkelrotb Hellroth, schwärz-lich, weißlich, gelb, bald rund, bald länglicht, und von sehr verschiedener Größe. Ls gibtSorten, deren Beeren fast die Länge eines Zolls habe», und einen halben Zoll dick sind.
Die Stachelbeeren werden in allen Gärten in Menge gezogen. Sie tragen fast alle Jahrereichlich, wenn ihnen nicht die späten Fröste und die Raupen schaden. Man genießt sie reismehrcnlheils roh; auch bereitet man einen angenehmen und wohlschmeckenden Wein daraus, in-dem man den ausgepreßten Saft mit Zucker vermischt: gähren läßt, und in gläserne Flaschen füllt.Auf eine Maaß Saft kommen etwa4Lolh Zucker. Die halbreifen Stachelbeeren, welche vielCitronensäure enthalten, dienen gekocht als Gemüse und geschmort mit Zucker als eine Art Muhs. Siesollen bei Schwangern Eßlust erregen, ihr krampfhaftes Erbrechen lindern, Bauchflüsse stillen undbei Fieberkranken Kühlung zu Wege bringen. S. Wildenow berl. Vaumz. S. 297. DüRoi harbkesch. Baumz. II. S. Z>8. Bechsteins Naturgesch. des In- und Nusl. II. S. 252.
K I 6 N 5 N I 6 K N 51.
Schwarze Johannisbeere.
lad. Zoo.
Gichtbeere; Bocksbeere: Ahl-auch Wanzenbeere: Wendclbcerstrauch. Engl.
common blak (Girant. Franz. K« c»55l, Qro5«!l!«r » lruit noir.