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9 (1818) Platanus - Solidago
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Dessen' ungeachtet sammelt man in Japan, wo dieser Strauch ebenfalls einheimisch ist, denSaft desselben, und bereitet.daraus einen vortrefflichen Firniß, den die Japaner zu ihrenschönen laclirten Arbeiten anwenden. Um den Säst zu gewinnen, macht man Einschnitte in derRinde des Stammes. Nach kurzer Zeit dringt eine milchigte, schr übel riechende Feuchtigkeithervor, welche an der Luft zu einem schwarzlichen Gummiharze verhärtet, und dann abgenommenwird.

Nach Thunberg soll die Stobt Iassmo sich vornehmlich mit der Einsammlung des Sasicsbeschäftigen.

Dem gereinigten Safte pflegt der hunterste Tbeil eines Oels, welches Toi? Oel heißt, undvon den Flüchten der filzigen Trompetenblume (Lignonia tomsuto«») kommt, zugesetzt zu»erden. In Mischung verkauft man ihn als Firniß entweder rein, oder mit Zinnober, oder einerandern Farbe eingerührt, in hölzernen Gefäßen zum Gebrauch. Thunberg versichert, daß dieserjapannische Firniß den chinesischen und flämischen weit übertreffe. In medicinischer Hinsicht hatman den giftigen Saft in Salben wider Goldaderkuolen angewendet, ob mit Nußen ist ungewiß.S. Wiläonov? 35,. plant, loc. cit. 1479. Dessen Baumzucht, »sie Auflage S. 26«. D»Roi harbk. Baumz. 1 sie Aufl. II. S. Zn6. Medicus botanische Beobacht. 1582. S. 22Z. Su-kows Anfangsgründe der theoret. und prakt. Botanik. I. S. l^6. Bechsteins Naturgesch. desIn- und Ausl. II. S. 484. Kalms Reise nach Nordam. II. S. 2»,. IKunKerß llor» <!»>

z,0N. Z>. 121.

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Der eichcnblattrige Sumach.

I'ad. 798.

Oiftbaum: Giflsumach. Er hat gleiches Vaterland mit dem vorigen. Der auftechle, dünneStamm wächst strauchartig, und erreicht die Höhe von 4 bis 6 Fuß; seine Zweige sind rund,gefurcht und fein behaart; die langg/sticllen, wechsclweisen Blatter gcdreiet, oder zu s bei?'sammenstehend; ihre Blättchen eprund zugespitzt, gewinckelt, das ist an jeder Seite mit4bisH kurzen, spitzigen Einschnitten versehen, oben dunkelgrün und glatt, unten dlaßgrün, miteinigen zerstreut stehenden Härchen daselbst besetzt und gestielt. Der Stamm wur«zelt lbensalls an der Erde liegend. In den ober« Blätter winkeln erscheinen im Iunp und