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9 (1818) Platanus - Solidago
Entstehung
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65
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stelholZ. Engl. V«uu5 8lirnk»cn, or cocc: ißi i». Franz. Luis äe Pustet, <Do>l>ue«ierue. Schweb. ?iz«ttrne.

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Es ist ein mehr als mannshoher, baumartiger, großer Strauch, der auch wie «in Baumgezogen werden kann; in Helvetien, Kärnthen, Oesterreich, Italien und andern europäischen Län-dern, so wie i« Orient wild wächst, und auch im Freien die härtesten Winter übersteht.

Seine Zweige sind glatt und rund, die wechselsweise stehenden Blätter gestielt, einfach,ep rundlich oder rundlich elip tisch, 2 Zoll lang, anderthalb Zoll breit, glattrandig, ausbeiden Seiten glatt und hellgrün. Die Blüthe kommt im Iunp und Iulu in einer langen, ästigenRis pe an den Spitzen der Zweige zum Vorschein, ist grünlich weiß, unansehnlich und ganz ge«trennten Geschlechts. Nach dem Verblühen verlängern sich die Blüthenstiele sehr stark, «er-den haarig, und bilden einen verworenen Ballen von ansehnlicher Größe ficischrötblicher Farbe, dereiner Perücke nicht unähnlich ist. An den Ballen befinden sich nur einige wenige Früchte, die auch beiuns öfters reisen Säumen bringen. Durch diesen, wie durch Ableger, kann derPerückensumach fortge-pflanzt werden. Er wird in Lustpflanzungen angebracht, und nimmt sich darin schön aus. Sein grün-gelbes braungestreiftes Holz ist unter dem Namen Fustelholz, Fisetholz, Gelbholz, un-ächtes gelbes Brasilienholz bekannt und dient in der Färberey zum Gelbfärben und zurErhöhung der Scharlachfarbe.

Zum Einlegen und Fourniren würde es vortrefflich sepn, wenn es in größern Stücken vor-handen wäre. In Seroien soll man sich desselben statt der Chinarinde bedienen. Alle Theile diesesSumachs besitzen eine starcke zusammenziehende Kraft, und werden daher zum Gerben benutzt. DieBlätter riechen etwus nach Terpentin, und haben einen nicht unangenehmen Geschmack. Hie Altenwendeten sie daher an, wo adstringtrende Mittel erforderlich find, z. B. bei Erschlaffungen. S.Wilüsuo^v «p. pl. l. 0. p. l/,3Z. Dessen Baumz. S. 29Z. Du Xoi. N. S. Zoo. Sukow.a. a. O. S. 190. Medicus botan. Beob. 2782. S. 227. Hellat's Färbekund. S. Zoo. HildtsHolzarten. S. iZ«.

Vieh IX. Band.

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