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In 5poll. pl»nt. eäit. >Vi!I6. sind die Arten dieser Gattung nach der Gestalt ihrer Blätterunter folgende Ordnungen gebracht.
,) Mit ganzrandigen Blättern (?uliiz iut«ß«rrilni5).
2) Mit gezähnten Blättern (l'oliis ci«nt»ti»).
I) Mit Blättern welche an der Spitze lappig sind, (?oliiz »pic« lodntiz).
4) Mit buchligen, lappichen und stachligen Blättern, (?o1ii« «iliunti«, lobis luur»roneltig).
5) Mit buchtigen, lappigen, «»bewehrten Blättern (?ulii, 8iuu»ti«, lobi« uiuticis.Von den 76 Galtungen die davon bekannt sind kommt hier eine vor, als:
Kork- Eiche.
lab. 779.
Korkbaum: Panlofelholzbaum. Engl, coiktiee. Franz. i.i«ß«.
suder I»til«Iium 3umii«i'virsiis. Du H»m«l. »rb. 2. t. s«.
Dies ist der Baum, von welchen das sogenannte Pantofelholz kommt. Er unterscheidet sichdem äußern Ansehen nach fast gar nicht von der immergrünen Eiche, nur ist seine Rinde nichtglatt, sondern rissig und schwammig. Im Wüchse, in den Blättern, die ebenfalls immer grünbleiben, nimmt man keinen Unterschied wahr.
Das Vaterland'ist Italien, das südliche Frankreich, Spanien und Portugal. In Deutschlandkann diese Eiche den Winter über nicht im Freien stehen bleiben. Man hält sie aber ohne Müh«im Gewächshause, wo sie freilich nicht groß wird. In ihrer Heimath ist sie ein dicker und hoherBaum, der 100 Jahre alt wird. Ihre Flüchte sind süsser als unsre Sicheln, umd werden in Spa-nien wie Kastanien gebraten und gegessen. Vielen Thieren und Vögeln sind sie eine nahrhafteKost.
Das Merkwürdigste an diesem Baume ist die Rinde, welche den Kor? liefert. So lange derBaum noch jung ist, darf man die Rinde, wenn er gut fortwachsen soll, nur alle 7 bis 8 Jahreabschalen; im höhern Alter thut man es ohne Schaden alle 4Jahre. Immer muß man jedoch diejeni,ge Rinde, welche den Splint unmittelbar bedeckt, sorgfaltig schonen. Die Rinde von alten Bäumen