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9 (1818) Platanus - Solidago
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45
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Apfelbaum.

lad. 778.

Engl. 1K« »ppletiee. Franz. 1^« ziurnrnior. Pohlnisch. ^»dlon. Schweb. ^pp<-Ilr».Russ. ^»blon. Böhm. <^l,dlou.

sorblis ^Illlus. drunx. »u«ti. p. y2.

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Der Aehnlichkeit wegen, die sowohl die Blüthe als die Frucht des Apfelbaumes mit. denTheilen am Birnbäume hat, werden beide Theile zu einem Geschlecht gerechnet. Die Kenn«zeichen von beiden sind ein fünfmal eingeschnittener Kelch, der oben ist; eine aus H Blät-tern bestehende Blumenlrone; eine Kernfrucht die saftig, genabelt, fünffächrig undvielsaamig ist.

Im System steht das Geschlecht in der 22. Klasse (lenzanärin Zwanzigmannige).

Der Apfelbaum unterscheidet sich von dem ihm verwandten Birn - und Quittenbaumdurch die sageartig gezähnten Blätter, durch die stiellosen Schirmblumen, durch den glat-ten Stengel und dadurch, daß die Nägel der Blumenblatter kürzer, als der Kelch sind.

Den Unterschied zwischen der Frucht des Apfel' und Birnbaumes kennt jedermann.DaS Aeußere des ganzen Baumes ist ebenfalls auffallend von dem Birnbäume verschiedcn. DerApfelbaum wachst sparriger; seine Aesie und Zweige nehmen eine mehr horizontale Richtung an.Der Stamm hat eine braunröthliche. in der Fugend sehr glatte, im Alter aber sehr blättrigeRinde. Sowohl das Laub, als die jungen Vlüthcnknospen sind beim ersten Erscheinen ganz miteinem seinen weissen Wollhaare überzogen; lcztere sind überdieß nicht spitzig, sondern abgerundet.Die Blut he des Apfelbaums ist gemeiniglich größer, und besonders vor dem völligen Aufbre-chen mit einem sanften Roth gemischt, das Holz hat fast dieselbe Farbe, wie das vom Birn-baum, auch ziemlich die Festigkeit und übrigen Eigenschaften.

Wild wächst der Apfelbaum in einem großen Theil unserer Erde. In Deutschland und andern

europäischen Ländern trifft man 2 Varietäten an, wovon die eine süßliche, die andere saure

Früchte trägt. Der wilde Apfelbaum wird Holzapfelbaum genant und wächst in Laubhölzern.

Bekanntlich sind die Holzäpfel nicht zu genießen, und sehr wahrscheinlich würde es auch nie

gelingen aus ihren Saamcn die delikaten Apselsorten zu ziehen / die wir in Gärten anpflanzen.