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er überall gut fort; doch ist ihm ein gutes fettes Land am zuträglichsten; auf dürren Sandhügelnkommt er schlecht o5er gar nicht fort. Sich selbst überlassen treibt er mehrere ausgebreitete, waag,rechte Zweige und Aeste, und erlangt eine Größe, die einer Eiche nicht nächst, ht. Sein Wachs-lhum geht schnell von statten; die Dauer ist viel beträchtlicher, als bei der vorigen, und man weiss,daß Bäume dieser Gattung Jahrhunderte hindurch forlwachsen. Hie und da findet man einige vonriesenmäßiger G^Ze und ungläubiger Dicke. Fn den früher» Jahren ist die Rinde weißlich oderaschgrau; im Alter wird sie rissig und rauh. Die wechselsweise stehenden, gestielte» Blätter sinddreieckigt, lang zugespitzt, auf beiden Flächen glatt und am Rande fein bogenförmig gesägt.Noch vor dem Laude erscheine» im April die anderthalb Zoll langen, bogenförmig stehenden Blü-thentätzchen; die Staub b eutcl sind, ehe sie aufspringen, schön dunkelroth. Nach der B lü.t h e fallen von den weiblichen Kätzchen gleich die Schuppen ab, und der Blüthenstiel ver-längert sich, wodurch daS saamentragende Kätzchen die Gestall einer Traube erhält. Die Saa?menkapseln sind an dieser Gattung kugelrund.
Das Holz der Schwarzpappel ist weich, weiß, leicht, und dient daher weder zum Bauen»«och sonderlich zum Brennen; eignet sich aber ganz vorzüglich zu Backträgen, Mulden und ähnli°che» Sachen. Die Kamlschadalen bauen Häuser daraus, und brauchen es zu Kähnen, die aberdurch das salzige Meerwasser nach kurzer Zeit so schwammigt werden, als wären sie aus Kork oer«fertigt. Liegt dieses Holz lange in der Erde, so nimmt es eine grüne Farbe an. Man kann dieschwarze Pappel, wie die Weiden, alle Jahre, oder alle 2 bis 4 Jahre, köpfen. Der Stamm ver.liert zwar davon allmälig seinen Kern, aber er treibt dennoch immer von neuem wieder. In Schwe«den verfertigt man aus der zähen Rinde Stricke zu Netze, und aus dem Balsam der jungen Knospenwird an einigen Orten eine Salbe gemacht, die man wider verschiedene Nebel anwendet. DurchEinweichen in kochendem Wasser und durch Auspressung läßt sich auch daraus eine Art Wachs ge-winnen. Die Blätter und jungen Zweige geben ein gutes Winterfutter für die Schaafe, und ausder Saamenwolle ließe sich Papier verfertigen, wenn sie nicht zu mühsam einzusammeln wäre.Rinde und Laub sollen braun färben.
Diese Pappel pflanzt sich durch Saamcn und durch Wurzelsprößlinge fort, und kann auchdurch Stecklinge leicht vermehrt werden. S. Wildenow a. a. O. S. 229. Du Roi II. S.,89. Gledilsch vermischte Abbandl. II. S. 12. dessen Forstwissenschaft. I. S. 525. Hildt a. s.O. S. i lv.