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P l a t a n u s.
Kennzeichen der Gattung: Vie Geschlechter sind halb getrennt; die Blumen bildenkugllrunde Katzchen. Bei der männlichen Blume fehlt der Kelch; sie haben eine kaum kenntlicheKrone, welche aus einem kleinen gefranzlen, schuppenartigen Blältchen besteht; jeder Staub-faden lrä)t 2 einfache, seitenständige Antheren.
Die K e lch e der weiblichen Blumen sind oielblckltrig, die K r oi» e fehlt; die Fruch tkn otentrag»:, gekrümmte Griffel mit einfachen Narben. Die Sa amen sind am Grunde mit einerHaarkrone versahen.
Di? «Platanen gehören nach Linn 6 e in die 2i. Klasse und in die 7. Ordnung. Es gibtdavon 4 Gattungen, darunter die Vorzüglichste:
Der abendländische Platanus.
lad. 737.
Der Virginische Platanus: Wasserbuche. Engl, i-l,« oociäsnwi °r vir^ini-,^
rinn« tree. Franz. I,« ?Il,t-,ne ä« Viißini«. 1^« (!c>ttoni6r. Es ist ein Bann, von majestä-tischem Wüchse, und schönem Ansehen. Cr stammt aus Nordamerika, wo er in feuchten Gegendenam User der Bäche und Flüsse eine Höhe von 6o und 7a Fuß, und eine sehr beträchtliche Hickeerreicht. Diese Galtung erträgt unsere sirengsten Winter recht gut, und wächst in der Nibe desWassers ungemein schnell. Er pflegt seine aschgrauliche rissige Rinde jährlich abzuwerfen, und so-wohl Stamm als ?leste erscheinen dann ganz glatt und weißlichgrau. Die wechselsweise stehen-den, sehr großen Blätter sind schwach dreilappig, am Grunde stach herzförmig, lang zugespitzt,und am Rande einzeln sehr groß gezäunt, aus der obern Fläche glatt, dunkelgrün und glänzend,Meß IX. Band. A