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8 (1818) Malva - Plantago
Entstehung
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95
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Gemeines Fettkraut.

Butterwurzel; Bergsanikel: Hutblume: Schmeerkraut. Engl, common Lutte?»

^Vort. Franz. cr««z«tt« «l«« Louti^u««. 8»uiols »^u»li^u« c>u cl« moutnßue. Sowird eine kleine einheimische Pflanze von besonderer Bildung genannt. Ihre etwa Zolllangen,eprunden, am Rande eingebogenen und mit Borsten versehenen Blätter stehen alle aufder Wurzel, und sind auf der Erde in Gestalt einer flachen Rose ausgebreitet. Sie glänzenstark, und sind so glatt anzufühlen, als waren sie mit Fett übergössen. Aus ihrer Mille ent«springen 2, 3 und mehrere glatte nackte. Fingerlange Blumenstiele, deren jeder nur eine un,terwärts hängende Blume trägt. Der zweilippige Kelch derselben hat eine dreithcilige Ober,und eine zweitheilige Unterlippe. Als besonderes Unterscheidungszeichen der hier beschriebenenGattung hat man die Gestalt und Länge des Blumensporns anzusehen; erster« ist walzenföl'miq, die Länge aber des Blumenblattes gleich; die Farbe der Blüthe violett.

Man findet diese sonderbare Pflanze durch ganz Europa hin und wieder auf sumpfi-gen schattenreichen Plätzen. Sie blühet vom May bis zum Iulp. In Schweden und Norwegenbringt man mit Hülfe der frischen Blätter oder des aus ihnen erhaltenen Saftes die Milch zumGerinnen. Sie purgieren innerlich genommen, und tödten die Läuse von Menschen und Thieren.

Schafe sollen vom Genüsse derselben sterben; aber ein Absud davon das Wachsthum derHaare befördern. Die Alten wandten sie als Heilmittel äusserlich an.

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Fichte, Tanne, Kiefer.

Kennzeichen der Gattung; Die Geschlechter sind halb getrennt. Die männlichen Kätzchenhaben am Grunde einen gemeinschaftlichen schuppigen Kelch ohne Krone, und tragen vielenackte Anlberen.

Die weiblichen Blumen bilden einen Zapfen, dessen jede Schuppe inwendig end« Basis zwei Blüthe n ohne Krone mit einem Griffel enthält, und auswendig mit