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jungen noch unentfalteten Blätter, welche von Zeit zu Zeit können al-genommen werden, gebe»frisch gekocht, ein angenehmes Gerücht, den Palmenkohl, und eingemacht ein anderes, dasman Palmenkäse nennt. Her aus dem eingeschnittenen Stamm erhaltene Saft, der Pal»menwein, hält sich nur 24 Stunde« lang, worauf er sauer wird. Das Holz dient zum Bauen,die Blumenscheiden, denen man frisch eine beliebige Gestalt geben kann, zu Deckeln und Trink«geschirren; die Stengel der Blumeubüschel nach gehöriger Zubereitung zu Stricken, und aus denBlättern können Matten, Körbe, Sommerhütte/ Fächer und dergleichen geflochten werden.-
In seinem Vaterlande, pflanzt man den Datlelbaum theils durch Kerne, theils durchWurzelsprößlinge fort. Wir können ihn nur in Treibhäusern halten, und aus Kernen ziehen.Man legt diese in Töpfe mit fetter Erde, und setzt sie bann in ein warmes Mistbeet. S. Kam«pfers »nio«nitnt«zs exotic»» Pssoio. V. Gleditsch physisch ökonomisch-botanische Abbandl.Tb. I. S. 94.
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Schlutte; Judenkirsche.
Kennzeichen der Gattung: Der Kelch ist fünfsvaltig, die Krone radförmig. fünfspal.tig; fünf Staubfäden mit länglichen gegen einander gebogenen Ant Heren, und ein Grif-fel mit stumpfer Narbe. Die Frucht ist eine kugelrunde, zweifächrige, oielsaamlge Beere»welche der bleibende ausgeblasene Kelch bedeckt; der Saame ist nierenförmig.
Nach Linn^es System gehört sie in die 5. Klasse, re,nt»üäri», und i. Ordnung.
Die Arten sind daselbst eingetheilt:
2) in perennirende (?ereuu«5), und
2) in jährige (^«nu»e).
Von den 2» Gattungen die davon bekannt sind, wird hier nur eine angeführt, als:
Gemeine Schlutte.
llad. 72 i.Gemeine Judenkirsche; Winterkersche: Bockrelle; Bläsenpuppen. Eugl. com.
wo» v^intsroliorr^, Franz. CoHioreiU«. ^IKeKeuß« 6oluinu«e. Wächst in I«pan, i»
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