Druckschrift 
8 (1818) Malva - Plantago
Entstehung
Seite
88
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

r n i. o x c;i.^LN^^i^l^.

Glatte Flammenblume.

Engl. 8mootli ?n1ox. I^icliniäoc». Dill. eltl». t. »66. s. 202. Diese Pflanze ist durchausglatt. Die Stengel sind aufrecht, , bis 2 Fuß hoch, und mit gegenüberstehenden, ««gestiel-ten Blättern besetzt. Diese sind linienlanzettförmig, schmal, gespitzt, ganzrandig, etwas glän-zend, I bis 4 Zoll lang; die Blätter, welche unter und zwischen den Blumensträußernstehen, sind kürzer, fast eyförmig, und langgespißt. Die zierlichen blaZpurvurrothen Blumenbilden lockere Enddoldentrauben; sie haben eine cylindrische, bisweilen etwas gebogeneRöhre, welche doppelt langer als der Kelch ist. Die Blume nsli eichen sind braun, und ste-hen meist zu Z beisammen.

Eine treffliche Zierpflanze aus Virginien, welche vom Iuny bis August Blüthen tragt,und in unfern Garten fast in jedem Boden gut fortkömmt.

? n 0 Nn I X.

Dattelpalme.

Kennzeichen der Gattung: Die Geschlechter sind ganz getrennt. Die Scheide isteinblättrig, der Kelch sechsblattrig. Die männliche Blume hat dni Staubfaden; dieweibliche einen Fruchtknoten mit kurzem Griffel. Die Steinfrucht ist eyförmig,beerartig, einsaamig, der Saame länglich, hart und mit einer Furche versehen.

Nach Linn^e's Beschreibung haben die männlichen Blumen einen treimHlgetheil-ten Kelch, eine dreiblättrige Krone und drei Staubfäden; die weiblichen Blumensind gleichfalls Mit einem dreitheiligen Kelche und einer dreiblättrigen Krone versehen; sie ha-ben einen Fruchtknoten, und hinterlassen eine eyförmige Steinfrucht, gehört in die 2«.Klasse und Z. Ordnung. Es sind davon 2 Galtungen, wovon die eine davon hier beschriebenwird, als: