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8 (1818) Malva - Plantago
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80 l N ^ .5 S 0 I. ^ F.

ge. Hiest" Ausartung'kommt vielleicht daher, daß, wenn die zum S"amenlragen bestimmtenPflanzen den Stangen- oder Schlingbohnen nahe liehen, sie von selben befruchtet werden. Wennman also die Sorten rein erhallen will, so ist es rathsam, die saamentragenden Pflanzen von denSchlingbohuen zu entfernen, und immer die ersten Früchte hängen zu lassen. Diese beuußt manhernach zur künftigen Aussaat. In solchen Gegenden, wo die Stangen nicht leicht zu habe»sind, oder aus entfernten Orten mit beträchtlichen Koste» herbeigeschafft werden müssen, veidie-nen die Zwergbohnen am meisten gebaut zu werden. Hierzu sind vorzüglich die frühen Sorten,als die englische und französische Zwcrgbohne, auch die Zwergsäckelbohne wegen ihrer Güle undihres reichlichen Ertrages zu empfehlen.

Schncidebohne.

1aK. 712. I).

Gemeine Bohne: gemeine Schminkbohne: Vitsbohne; welsche Bohne: ge-meine Phascole; Gartcnphaseolen. Engl. commc>» Ki仫^ L^. Franz. ^»«6«.

I« Hsiioot. Es ist eine einjährige Pflanze mit windendem Stengel und herzförmigen zusammen-gesehten langgestielten Blättern, aus deren Winkeln die aufgerichteten Blumenlraubenhervorkommen. Die Blüthen sitzen Paarweise, und zeichnen sich durch die b^cen kleinen Neben-blättchen am Kelche aus, welche kleiner als die Kelchblätter sind. Die Frucht, eineHülse oder Schote, hängt herabwärts.

Das ursprüngliche Vaterland dieses nunmehr in Europa überall brannten Gartengewäch-ses soll Ostindien sepn. Durch die Kultur sind nach und nach alle die Spielarten entstanden,die man jetzt in den europäischen Küchcngärien zieht, und die, ob sie gleich der Groß, G.stallund Farbe des Saamens nach^so sehr abweichen, dennoch nicht für besondere Galtungen an«gesehen werden können.

Es gehören dahin:

») Die gemeine oder weisse Schminkbohne.

b) Die Schwertbohne, welche die größten Schoten oder Fruchlhülsen haben.

0) Die bunte türkische Bohne.

ü) Die Zuckerbohne.

e) Die Erbsen - oder Eyerbohne,

f) Die englische Frühbobne.