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de Vlätter und eln Honigbehältniß, dessen Sporn stumpf, dessen Lippe mit rauch-nPünktchen besäet ist. Die Blüthezeit fallt im Map und Iuny; feuchte Wiesen sind derStandort der Pflanze. Die Wurzel ist ebenfalls als Salap zu gebrauchen, und so nähr«hast/ daß^man sie auch sonst gemessen könnte.
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Dosten; Majoran.
Kennzeichen der Gattung: Die Blumen bilden einen viereckigen, blättrigen, Hhrenfßs«migcn Zapfen. Der Kelch ist im Schlünde behaart, die Blumenkrone zweilippig, dieOberlippe ausrecht, flach, die Unterlippe dreilappig; die Lappen sind ganz, fast gleich.Nach Linn«e's System gehört diese Pflanze in die 14. Klasse lliä^linmia und i. Ord-nung (^muozperwin. Von den 27 Gattungen, die es davon gibt wird hier eine beschrie»ben, als:
OK 1.6^ NN 55 O I 5 2 ^ M IX l7 F.
Diptam-Dosten,lal). 691.
Cretischer Diptam: Majoran. Engl. 01«»«? ok c»näi» i^jora«.
Dictnmnuz. I^uti. ic. H02.
Der Doslendiptam führt in den Apotheken den Namen cretischer Diptam. Es darfdieses Gewächs nicht mit dem eigentlichen oder weissen Diptam verwechselt werden (s. Diptam).Da man diesen Dostendiptam jetzt eben nicht mehr braucht, so lassen ihn auch die Apotheker sei-len frisch kommen, und haben daher nur alte verlegene Maare. Sonst wurde das Kraul starkbenutzt, und kam in Büscheln nach den Officinen.
Der Dostendiptam ist ein strauchartiges Gewächs, welches auf dem Berge Ida i»Kandien wild angetroffen wird. Es unterscheidet sich durch seine überhängenden Blumenah-len und dadurch, daß seine untern Blätter filzig sind.
Das Kraut besitzt einen gewürzhaften heißen Geschmack und einen starken Geruch. Esstand schon bei den alten Grifchen und Römern lm Ruf. Man glaubte, daß eine Ziege, welcher»in Pfeil in den Leib geschossen wäre, diesen dadurch wieder von sich gäbe, wenn sie es gcnösse.