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8 (1818) Malva - Plantago
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H. Hahn «mann (f. dessen Avotbekerlex. Art. Unhold oleandcr) sähe selbstnach 2 Gran verschlucktcn Pulvers von den Blättern, juckenden Kopfausschlag. Bauchfluß,Abschurpung Ves Oberhäutckens über den ganzen Leib erfolgen. Es leidet fast keinen Zweifeldaß eine so wirksame Pflanze nicht medicinische Kräfte befitzen sollte; nur gehört ein erfahrnerUrzt dazu, wenn sie angewendet werden soll.

Man hat einen schmalblättrigen Oleander, welcher der wohlriechende Malabo erisch« Lor de errosen bäum heißt. Dieser zeichnet sich ausser seinen Blättern auch da-durch aus. daß die Blumen, wovon es einfache und gefüllte gibt, sehr angenehm riechen. Einige scheinenihn für eine dloße Spielart vom vorigen zu hallen. Wildenow aberführt ihn unter dem Namenwohlriechende, Oleander (N. oäorum) als eine besondere Gattung an. Die Blu-men find ebenfalls giftig, und verursachen Kopfweh und andere unangenehme Folgen, wennman sie in Zimmern duldet. Wahrscheinlich besitzt dieser Oleander auch in den übrigen Thel-len die Eigenschaften dcS vorigen.

Die Fortpflanzung beider Gewächse geschieht durch Wurzelschößlinge und Ableger. Dafit in ihrem Vaterlande auf feuchtem Boden stehen, so verlangen sie vieles Messen. Sie sindleicht durchzuwintern, und halten sich bei einiger Vorsicht, selbst in Kellern gut. Man bchaup.tet daß sich der Oleander auch an unsere Winter gewöhne; ollein für das nördliche Deutsch-land bezweifelt man dies; der Winter müßte gewöhnlich gelinde und der Standort schr geschütztseyn, und dennoch dürfte wohl eine Bedeckung von trocknen, Laube nicht fchlen. S. Medic.botan. Beob. ,7^2. S. »2.

Ruhrstillender Oleander.

I'ad. 677. K<Ruhroleander, Konessirinde. Engl. 0v»i-i«» Ro«edu^.

N. inäicurn. Lurm. 2«^l. t. 77.

<üüä»ßa ^,al». I^««ä. m»1. 1. r. 47.

Es ist ein Strauch oder Bäumchen, welches auf Malabar, Ceilon, und nach Le-pich in, auch in einigen wälmern Theile« des rußischeu Reiches wild wächst. Durch seine eprunde.zugespitzten, mit Stielen verschenen Blätter unterscheidet er sich hinlänglich. Von dieserGattung kommt die auf der malabarischen Küste sogenannte l2onn«««i-Rindt, welche aus-