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8 (1818) Malva - Plantago
Entstehung
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36
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Wild wachsen sie im südlichen Europa in Wäldern. Die Zwiebeln sehen auswendig schwärz-lich, inwendig weißlich aus, und besitzen dieselben Eigenschaften. Man bat sie sonst frisch als ein Purgier-oder Brechmittel eingenommen. Durch die Hiße kann man diese arzneiliche Eigenschaft abtreiben,und; dann wird die Zwibel ein Nahrungsmittel. Tas aus den Brüchen destillitte Wasser soll widerdie Fallsucht dienen, welches aber noch Bestätigung bedarf.

N ^ K O ll 3.

Borstengras.

Kennzeichen der Gattung: Der Kelch fehlt, die Blumenkrone besteht aus zweiSpelzen (Blanche»), welche drei Staubfäden und einen Griffel umgeben. Der ein-zelne, längliche, zugespitzte Saameu ist in den Spelzen eingeschlossen.

Nach Linn«e's System g hört es in die Z. Klasse l'rilznäri« und ,. Ordnung Ü6o-noZ^ulk». Von den H Gaitungen die es daoon gibt, wird hier eine beschrieben, als:

Steifes Borstengras.

Senkrechtes Nardengras: Bürstengras. Auf dürren Sandhügeln und andern UN'

fruchtbaren Stellen, inglcichcn auf feuchten Wiesen und sogenannten Naßgallen wächst ein weiß-lich- grünes oder p>'rlfurbenes Gras, welches im Kleinen fast solche Büschel bildet, wie diegemeinen Feldbinsen. Die einzelnen H:lme werden höstens i Fußhoch; sie find eckicht, undhaben iF bis 20, Anfangs grüne, dann röthlich braune Blümchen an den borsiensörmizen,geraden und einseitigen Aehr che«, woraus der langlichte, an den Spelzen fest angewachseneSaame entst.ht. Die Blüthen haben weder Kelchfpelzen l.och Honigbehällnisse; aber einezweispelzige Krone, und sitzen aus der wechselseitig gezähnten Spindel. Sie erscheinen imMcy und Juni). Die Wurzel wuchert seh? stark, und bildet dicht gedrängte Rasen, zwi»schen welchen schlechterdings kein anderes Gewächs auskömmt. Für das Vieh ist das Bor«ste^gras nicht zu gebrauchen, es läßt sich auch nicht einmal mähen. Sein einziger uns bekannter