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Hl I ^ i l? HI.
Ziiil^Fi^iF.
MILIUM Nl'k'^Z^M.
Ausgebreitetes Hirsegras.
'lad. 661.
Waldhirse: Milisgras: Waldhirsegras. Engl. Common nmet arsls. ss wächst
hie und da häufig in abgetriebenen Waldungen und an schatligten Ölten. Der Halm wird eini-ge Kuß hoch, und kann statt des Strohes vom Getreide zu allerlei Flechlwerken gebraucht wer-den. Die Blüthen erscheinen vom May bis Iulp in zerstreuten, stumpfen Rispen. DiesesGras hat einen angenehmen Geruch; und wird vom Vieh gern gefressen; der Saame ist somehlreich, daß man im Nolhsalle Brod daraus backen könnte.
N I K ^ 6 I I. I 5.
Ialape; Wunderblume.
Kennzeichen der Gattung: Die Blume hat einen fünsspaltigen, bleibenden Kelch, welcher unter dem Fruchtknoten stehet, und eine trichterförmige Krone mit fünfspalligcm Rauheund einer langen, eylindrischen Röhre; fünf lange, fadenförmige Anthere» ^nd einen faden-förmigen Griffel, welcher eine kugelrunde, mit vielen gestielten DrüSchen besetzte Narbetrügt. Die Frucht ist nußarttg und fast fünfeckig.
Hie Kronenröhre ist am Grunde mit einem kugelrunden Körper (Fruchthülle), welchervom Linnse und nach ihm auch von andern Botanikern ein kugelrundes Honigbchält»niß oder Nektarblättchen genannt wird, genau verbunden. Nach geendigler Flor trennt sich dieKronröhre von diese, Hülle und letzt««/ welche beständig den Fruchtknoten einschließt und mitdemselben heranwächst, wird zuletzt hart und rinde«nartig.
Wenn man diese Hülle vor ihrer völligen Ausbildung öffnet, so findet man den rundli-chen, glatten Fruchtknoten (Ueberbleibseldes Griffels) gekrönt und ringsum am Grunde häutige B l<iN'a)en Mit fünf seinen spitzen.Oeffnet man den Fruchtknoten, so geht aus demselben der Keim hervor und die zwei übcreinanderlle-«zenden Cotple honen (SaamenbeMler) sind schon in dieser Periode deutlich zu kennen.