Cajaputbaum.
-Kennzeichen der Gattung: Der Kelch ist fünfteilig oder fünfzHhnlg, halb oben, dieBlumcntlone hat fünf Blatter. Viel« S taub sä den sind am Grund« bis etwa gegen dieMitte in fünf Körper verwachse«, und mit kleinen, länglichrunden Antberen gekrönt. EinGriffel. Der dllifächrige Saamenbehälter wird vom Kelche halb umschlossen; derSaame ist geflügelt, wodurch sich diese Gattung nebst den verwachsenen (oder deutlicher) ander.Spitze geheilten, gestrahlten Staub fä den von ^«trosiäero« unterscheidet.
In 3p«c. ?I«nt. ^V<llä. ,8. Klasse l?oj^»6«^ni«,, Z. Ordnung leosnuäri» find dieslrten geordnet: i) Mit abwechselnden Blattern (.^oliis »Iterni«). 2) Mit entgegengesetztenBlättern (?«Iiis orio«itis ).
Es si.ld ungefähr <Z Gattungen vorhanden ; die hier beschriebene heißt.
Wcißstammiger Cajaputbaum.
"lab. 643.
333eißbaUM. Engl. Hromslio ^l«I»!eli<:».
!Vl^rtu3 I^«uc:»!it!nclrk». 8p«o. pl. ^. p. 676.
H,rdc>r l»lt>» c»in ?uti. Klim^K. »rub. 2. t. 16.
Der Name dieses Baums ist malayisch. In dieser Sprache bedeutet Kajo einen Baumund Put weiß. D.r Kajaputbaum zeichnet sich vor allen andern Bäumen dadurch aus,daß sein Stamm schwarz, nach obenhin, so wie an de» Aesten aber weiß ist. Er hat wech.selsweis stehende, sichelartige, lanzettförmige, scharfspihige, vieladrige Blätter, und seine Blu-men erscheinen in langen A ehren. Sie hab-n einen fünfmahl gezähnten Kelch, der auf demFruchrknoten sitzt; eine sünfblällrige Krone, und enthalten viele Staubgefäße, die inZ Körbchen zusammengewachsen find und nur l Staub weg. Der Baum wächst besondersaus den nwlukischen Inseln; jedoch auch in andern Theilm Ostindiens.