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I. 0 n I c N K H.
L o n i c c r e.
Kennzeichen der Gattung.- Die Blume hat einen fünfzähnigen Kelch, eine einblältri.ge, röhrige Klone, deren Rand in fünf ungleiche Einschnitte getheilt ist, fünf Staubfä-den und einen langen Griffel mit stumpfer Narbe. Die zweisächrige Beere enthält 4und mehrere Saamen.
In Linnee's System steht sie in der F. Klasse ?unt»nclri» und 1. Ordnun ^lonoe^'ni». Die ihr zugezahlten Arten sind folgendermass/n geordnet:
i) Geißblätter mit gewundenem Stamme (^«riel^m«!» o»ul« volubili.),) Heckenkirschen milzweiblumigen Blumenstielen ( dkl»m»«e«rl,»°, p^äunc-uli, biilori«.)Z) Mit aufrechtem Stamme und oielblumigcn Blumenstielen« ( <ünu!u ereclo, r>e»äunculi» inultillorib.)
Einige Botaniker haben die Linn«eischen Loniceren in verschiedene Gattungen gctheilt,davon eine unter dem Namen Ilci» aufgeführt ist. Es gibt davon gegen 21 Gattungen davon7 hier beschrieben werden, als.-
Blaue Lonicerc.
Die blaubecrige Heckenkirsche: blaue Heckenkirsche. Engl. i'K« sinßi« . diu« .
dvrriecl upriZlit Non«^»«uc^Ie. Franz. (ünarn««« r»zli» » lruit dleu.
I«ic» ooerul«». Schmidt in Hopp. Taschenb. ,802. S. 104.
Dieser Strauch, dessen Größe ebenfalls von, Standort und Boden abhängt, wächst aufden österreichischen, baierschen und schweizer Gebirgen. Er wird in unsern Gärten Z — 7 Fußhoch, und hat eine röthlicbe oder braunrolhe, glatte Rinde. Die Blätter find eyrund länglich,an der Basis schmckhler, ander Spihe abgerundet, ganz randig, netzförmig geädert, und siebenpaarweise einander gegenüber.auf kurzen Stielen. In der ersten Periode nämlich, wenn sieausihren Knospen hervorbrechen, find sie auf der Unterflächt mit Härchen bekleidet und auch amRande von diesen Hazren gefranzt, welche aber, wenn di« Biälter ihrer völligen Ausbildung