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7 (1818) Haematoxylon - Lysimachia
Entstehung
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cher die Z aufrechtsiehe «den Lappen oder Einschnitte kürzer sind, als dieübrigen. Die Wurzel besteht in einer Schuppichten Zwiebel und die bunten, sehr schön gefärbtenBlütheu «scheinen, wenn es die Witterung zuläßt, schon im Februar oder März.

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Wassers ch wertet.I^b. H8Z.

Wasser-Schwertlilie: Wasserilgen: Teichlilie: Wasserlilie: Bastardacorus;falscher Calmus: Drachenwurzel: Tropfwurz. Franz. ^cor« bet»rä, ?«ux »c«.

iu«. Engl. L»gt»rä Acorus, >V»tur.PIsZ. ^«I1o>v Iri«.

^coruill lnl»lim. 0»m, eiiit. 6.

Unter dem Namen gelbe Wasserlilie allgemein in Deutschland besannt; weniger gebräuchlichc Benennungen sind Blut- Drachen- und Torfwurzel. Man findet dieses inder Wurzel ausdauernde Gewachs in allen Gegenden an Bachen, Seen, Teichen und langsamströmenden Flüssen mchrentheils ganz im Wasser, und es scheint an trocknen Stellen nicht wohlfort zu kommen. In Ansehung seines Wuchses kommt es mit dem der gemeinen Schwertlilieüberein; auch hat es mit dem Calmus große Aehnlichkeit, und kan» von Nichtkennern sehr leichtdafür gehallen werden. Die dicke, fleischige Wurzel wuchert stark, und breitet sich sehr aus; dieBlätter sind schwertförmig und ganz; denen der gemeinen oder blauen gleich; dochwerden sie bisweilen F Fuß hoch, und sind hin und wieder gebogen; der Blumenschast zeigtsich eben so. die Blumen aber, welche ihr an Größe ziemlich gleich kommen und im May undIuny erscheinen, haben keinen Bart an ihren Kronen, und die z ausgerichtetenLappen derselben find kleiner, als die Narbe.

Kein Vieh, die Ziege ausgenommen, frißt diese Pflanze, gleichwohl findet sie sich aufnassen Wiesen ei». Man muß sie mit der Wurzel ausrotten, und die unter das Heu gefallenenBlätter auslesen, weil sie dem Vieh sehr nachtheilig sind. Dagegen geben die starken, der.bei, Blätter eine gute Streu, und vermehren den Dunger sehr. Blume und Wurzel haben ei-nen brennenden Geschmack; letztere kann ihrer zusammenziehenden Kraft wegen als ein Gerbe»mittel gebraucht werden. Als Arzneimittel hat man sie oder den ausgepreßten Saft sonst häufiggebraucht.

Den Saft hat man in der Wassersucht, in anhaltender Ruhr, und als ein untrüglichesMittel widcr Z^nschmerzen empfohlen. Man.soll nämlich einige Tropfen desselben auf den kran.