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lhun nun mehrere inländische Gewächse. Der Waid (Isntiz l'inctorin) verdient unter ihnen denersten Platz. Aus ihm soll man schon hin und wieder in lDeulschland g^tcn Indigo gezogenhaben. Fn Japan bauet man zu diesem BeHufe einige Gattungen des Knöterichs. Der In.dig gibt verschiedene Farben. Im blossen Wasser aufgelöst, färbt »r roth oder braungelb, durchGährung entsteht erst das eigentliche Indigblau, welches aus dem Blauen ins Violette spielt.
Brugnatelli erhielt aus dem Indig ei» Harz von sehr bitlerm zusammenziehendenGeschmack. S. Beckmanns Warenkunde. B. II. S. 471. Dessen Beiträge zur Gesch. derErfin. B. 4- S. <^. Grens syst. Handb. II. S. 15«. Ockonom. Heft. A. I. St. S. 101.Scheerers chem. Journal. B. II. H. 8. S. 2,6, '
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Alant.
Kennzeichen der Gattung: Der gemeinschaftliche Kelch (Blüthendecke) ist Mehrfach, dieBlä ticken nicht rauschend; der Boden ist nackend, das Federchen ( Haarkrone ) haar,förmig, de» Saame länglich, mchr oder weniger gerippt. Außerdem werden auch die zweiborsti-gen Fortsätze an der Basis der Anlheren zwischen den Staubfäden , als Kennzeichen derGattung angenommen.
Nach Linn«e gehört er in die »9. Klasse 3^liß«n,e»i», und ». Ordnung ?ol?ß. 8u.seiüua. Es gibt davon Z5 Gattung, n, wovon hier mehrere beschrieben werden, «ls:
Flöh- Alant.
Flohkraut: kleine Dürrwurz Engl. 5m«i wui».
sulicarik, vulßnri«. l^lleitner.
An nassen oft überschwemmten Orten, an Sümpfen häusig wild anzutreffen, wird etwa1 Fuß hoch. Dte Stengelsassenden Blätter find gewölbt; die kleinen gelben Blumen fast ku-gelrund, und haben meistens einen kaum merklichen Strahl.
Durch ihren Geruch soll diese Pflanze Flöhe und Wanzen vertreiben; daher der Name.Einige wollen auch die aus dieser Pflanze bereitete Saide in der Krätze bewährt gesunden haben.