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7 (1818) Haematoxylon - Lysimachia
Entstehung
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Z2

NV^F^^S^.

Courbaril.

Locustbaum; Heuschrecken- odrr Hülstnbaum. Engl, i'i»« i^ocigt-tr««. In Brasi-lien itniK»; von den Franzosen 6aurbi,ril oder Oourdnr^ genannt. Holt, (-om^nime-doom.

Dieser Baum wächst in Virginien, Brasilien, Neuspanlen und andern Theilen von West«indien in großer Menge, und ist derselbe, von dem das in den Apothck.n gebräuchliche Gum»mi ^uilu« herkömmt. Es ist ein sehr großer Baum, dessen Stamm öfters bcp 70 Schuh hoch«nd 9 Schuh dick wird, eine dunkelbraune Rinde hat und sich ganz zu obersten viele sich weitausbreitende Aeste theilt, deren Zweige mit cyrunden, spitzigen, platten, steifen und dunkelgrünengepaarten Blä t lern besetzt sind. Die Stiele dieser Blätter stehen wechselweise an denZweigen, und ein jeder tragt 3 Blüthen, welche schief gegen ihren Stiel stehen und ungleicheSeilen haben. '

Die Blumen entstehen in lockern Büscheln an den Enden der Aeste, und sitzen auf kur,zen holzigen Stielen, deren jeder 2 Z Blumen trägt; sie haben einen in F ungleiche Ab»schnitte gclheilten Blumenkelch, und besteht aus fünf ausgebreiteten gelben Blättern, und die,0 Staubfäden haben eine purpurrolhe Farbe. Auf diese Blume» folgen große rechliche brau»ne Hülsen, welche bep 6 Zoll lang, Z 1/2 bis 1 Zoll breit und einen Zoll dick sind; und enlhal»len ein rilhlich, oder hellbraunes, mchlichleS. säuerlich süsses Mark, welches die Amerikaner sehrgerne essen. Dieser Baum wird in einigen Gegenden Amerika's nicht allein seiner Früchte, son»dern auch des angenehmen Schaltens wegen gern gepflanzt. Die Blätter sind»ein gutes, wurm»treibendes Mittel. Das Holz davon hat eine hellbraune Farbe, ist sehr dauerhaft, dicht,hart, und schwer, und sinkt im Wasser zu Boden, es läßt sich sehr schön poliren, und wirdwegen seiner Dauer meistens zu Balken , Achsen und Wälzen gebraucht. Die Wurzel ist so dick,daß man sie in horizontale Scheiben säget und als Tischblättern braucht.

Mann kann diesen Baum in Europa in Glashäusern aus dem Saamen ziehen, denman frisch aus seinem Vaterland« bekommen muß; wiewohl die jungen Pflanzen nur mit vielerSchwierigkeit sich erziehen lassen. Das Harz, unter dem Namen Gummi ^.uim» be-kannt, kommt größtentbeil alles aus Amerika zu uns.

Es fließt nämlich aus dem Stamme, und hauptsächlich aus der Wurzel dieser Bäume einweisses odcr hellgelbes Harz, das ziemlich durchsichtig, hart, trocken und spröde, und ohne son-derlichen Geschmack ist, aber beim Anzünden oder auf Kohlen geworfen einen sehr angenehmen