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guten feuchten Boden, zumal im Schalten, sehr leicht fort, und vermehrt sich sogar durch denSa amen von selbst.
Wurzel und Kraut befitzen einen bitter«, sehr scharfen Geschmack, der im Munde friße,und sich durchs Trocknen verliert. Man weiß, daß der Genuß Menschen unter Erbrechen, Pur-giren und Ohnmächten gelobtet hat. In geringer Menge gebraucht, hat diese Pflanze langst alsein wirksames Mittel wider die Spulwürmer gedient; auch in der Hysterie, schlnmiglen Eng-brüstigkeit, Hypochondrie und einigen andern Krankheiten hat man Nutzen von dem Gebrauchederflben erfahren. Die Wurzelfasern werden von den Hirten als Haarseile gebraucht. Werzufälligerweise irgend einen Theil dieser Pflanze verschluckte, den befreite Essig von den schädlichenFolgen.
tILI.I.L60KV3 NVNKI^I.13.
Die Winter-Nießwurz.
"lad. FHF.
Christwurz; kleine Nießwurz mit gelben Blumen; kleine Winterwolfswurz
Engl, 'lli« hinter Neliboi«.
H. llor« scilic» iuliäente. ^no«z. »ust. t. 20».
(ülirti» mnß. t. 3.
^coiiituni N^eru»!«. l^nmer. epit. 728.
Die kleine schwarze, knollichte mit Fasern besetzte Wurzel, welche mehrere Jahre dau-ert, treibt im März und Aprill einen einfachen fingerlangen Stengel, welchen oben vieleschmale einfache Blätter umgeben. Auf den lehtern fitzt die gelbe Blüthe, deren jede Pflanzenur Eine bringt. Die Wurzelblätter find Schildförmig und in Lappen getheilt, wcl,che am Rande glatt sind. In der Schweiß, auf den Appenninen und in andern gebirgigtenGegenden findet man dieses Pflänzchen wild; bei uns wird es zur Zierde im freien Lande inGarten unterhalten. Die Wurzeln kann man etwa nach 3 oder 4 Jahren verlegen.