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Linuse hat sie folgendermaßen beschrieben: Die Zwitterblumen haben einen vier,
Heiligen Kelch, eine oierblättrige Krone, secks Staubfäden und einen Fruchtknoten
mit einem Gri ffel; die Frucht ist eine Hülse. Die man nli ch en B lumen sind mit einem
dreibla'tttigen Kelche, einer dreiblättrigen Krone und sechs Staudfä den versehen. Die
weiblichen Blumen haben einen fünsblätlrisen Kelch, eine fünfblättrige Krone, einen
Griffel und liefern eine Hülsenfrucht. Sie wächst in Virginien wild, wird dort ein ziemlich
starker Baum. Man pflegt ihn in englischen Garten anzupflanzen, wo er ohne Nachhülfe ein
baumartiger Strauch bleibt; doch gibt es in deutschen Gärten Bäume von mehr als 20 Fuß
Höhe und fast von einem Fuß Dicke. Die stärkst n Winter »nsers Klima lhun ihn in einer geschützten
Lage keinen Schaden; reifen Sa amen bringt er aber nicht leicht. Seine Blätter sind gefiedert,
und kommen bei uns spät im May hervor. Sie bestehen aus 8 bis in Paar kleinen, glänzenden
und am Rande fein gekerbten Blättchen und manchmal aus einem einzelnen am Ende befindlichen
Blatte. Des Abends falten sich dieselben, wie die Blättche n des gemeinen weißen Akazien:
baums, zusammen; im Herbst fallen die B l ä t t e r zusammengefaltet ab. Der Stamm und die
Aeste sind von unten auf mit langen harten und hornartigen sehr spitzigen Stacheln besßt,
wovon 3 mit «inander »ereinigt sind. Die grünlichen, in Katzchen, oder vielmehr in Trauben
stehenden Blümchen kommen bald nach dem Laub e aus den Blatlwinkeln hervor.
Die Baume sind dem Geschlechte nach unter einander verschieden; der eine trägt nämlichlauter männliche, der andere lauter weiblicheund ein dritter wiederum nur Zwitlerblü -the«. Zu Sude des Oktobers befinden sich aus den weiblichen und Zwitterbäumen 13 bis,8 Zoll lange schwerdtförmige Hülsen, die den gemeinen Bohnen gleichen, und 10 bis 20 schwärz-liche, den Bohnen ähnliche Sa am entern e enthalten. Die Schaale der Hülse enthalt einenhonigartigen Saft, aus welchem man M eth bereiten kann. In Amerika «Hut man das wirklich,auch füttert man das Vieh mit den Schoten. Im südlichen Frankreich zieht man Hecken vondieser Gleditschie, die wegen der starken Stacheln fast undurchdringlich sind. S. Du Roiharbkesche wilde Baumzucht I. S. 292. Medicus churvfalzische Bemerkungen. 1774. S. i<»2.
Man sehe die 53 7. Tafel.
6 I. V c I 51 N.
Glycine.
Kennzeichen der Gattung: Der Kelch ist zweilippig, die Oberlippe ausgerandel, dieuntere dreispaltig, ungleich. Das Schiffchen ist sichelförmig gebogen und drückt mit seiner Spitze