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6 (1817) Cucumis - Guilandina
Entstehung
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107
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muß ausfallen lassen, wenn er gut aufgehen soll. Auf diese Weise verwildert dieses Pflanzchen ge«wissermaaßen in Gärten.

Man sehe die FZF. Tafel.

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Der wo hlriechendeStorchsch nabel.

^)der wohlriechender Kranichschnabel, ?. c,äc>r»t. V/^. Die bekannteste «nler den auslän-dischen Gallungen. Sie ist mehrjährig, treibt bisweile» gar keinen, öfters aber einen kurzen,dicken Stengel, der sich in mehrere lange Zweige theill. Die hellgrünen Blätter sindrundlich - herz förmi g, aus der ober« Seite mit dichten , äußerst feinen, seidenartigen Här«chen bedeckt, wodurch sie wie der feinste Sammt anzufühlen sind. Kaum gibt es irgend einePflanze, deren Vlät ter diesen darin gleich kommen. Die Gestalt ist nicht selten allerlei Abwei.chungen unterworfen; manche sind zum Beispiel beinahe kreisrundlich, etwas gelappt u. s. w.Blätter- und Blumenstiele sind sehr lang, gleichfalls sammtarlig anzufühlen und etwasröthlich, besonders nach der Wurzel hin; die Blümchen klein und weiß.

Diese Gattung hat sich jetzt in Deutschland so sehr ausgebreiiet, daß man sie sogar aufden Dörfern, in den Z'mmern in Töpfen am Fenster stehen sieht. Sie verdient die allgemeineWerthschätzung ihres lieblichen Geruchs wegen, den nicht die Blüthen, sondern die Blätter,zumal wenn man sie mit den Fing ern berührt, von sich geben. Die Vermehrung und Fort-pflanzung ist äußerst leicht-, der kleinste Zweig, in feuchte Erde gesteckt, schlägt in kurzerZeit Wurzel, treibt und blühet. Der Saamewird öfters reis, und dient gleichsam zur Ver-mehrung. Gegen den Frost ist dieses zarte Gewächs empfindlich, läßt sich aber dafür auch in dendumpfigsten Stuben leicht durchwintern. Es stammt vom Vorgebirge der guten Hoffnung.

Man sehe die ZZ5. d. Tafel.

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