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sitzen dicht am S tengel an; über ihnen kommen die blaßgclben mit dunkeln Punkten gezelchne,tcn Blumen in Wirteln oder Guirlanden hcrvor. Di>- Kelche sind schcidenfirmig,und die Krone ist fast fünftheilig und radförnng."
Diese Gattung ist eine Gebirgspflanze, die auf den Avenninen,ben schweizerischen Alpen, imOesterreichischen, auf den Pyrenäen und norwegischen Gebirgen in Menge wächst, und an einigenOrten ganze Strecken bedeckt. In Gärten kommt sie schwer fort. Die ausnehmend bitlere Wur-zel welche l Fuß lang, walzenförmig und äußerlich dunkelbraun? inwendig aber gelb ist, hat,wenn man sie trocknet, eine schwammigle Beschaffenheit, und wird ihrer medizinischen Kraft we-ae» in den Apotheken gebraucht. Sie ist unter den bittern Mitteln daS wirksamste nach derHuassia . und empfielt sich noch dadurch, daß sie nicht so widrig schmeckt, auch nicht so erhißt,wie andere bittere Mittel. Sowohl Wasser als Weingeist ziehen die bittern Theile aus, doch letz-terer mehr als j?nes. Die starke fäulniß widrige Kraft dieser Wurzel kann man daraus abneh-men daß ein im Wasser aufgelöster Extract darin Rindfleisch 2 Monathe lang vor Häulniß be-wahrte.
Nach den einstimmisen Urtheilen der Aerzle stärkt die Wurzel des gelben Enzian
den Magen und die Eingeweide, die nach Fiebern und fast bei allen Nervenkrankheiten sehr ge-schwächt find. Sie löset den zähen Schlei« auf. verbessert die Galle, bricht die Säure in den er-sten Wegen, befördert die Verdauung, und treibt die Blähungen. Auch in der Gicht und demBlasensteine ist sie mit Nutzen angewendet worden. Ehe man die Ehinarinde kennen lernte, wur-de sie auch als ein heilsames Mittel in Fiebern angewendet. Sie thut noch bessere Dienste, undläßt sich leichter einnehmcn, wenn man ihr irgend ein Gewürz beimischt, und zum Aufiösuugsmit-tel Wein oder Branntwein nimmt".
Das Dorf Hausen, im Hechingischen, treibt einen ansehnlichen Handel mit der Wur-zel des Enzians. S. Murraps Vorr. von Heilm. Th. II. S. 18.
Man sehe die ZZ4. Tafel.
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Geoffroye. .
Em Pflanzengeschlecht aus der 4. Ordnung der 17. Klasse (lli»äeli>l.i« 0e°«.näri«.) ESführt seinen Namen von dem berühmten Stephan Franz Geo ffroy, und hat einm glockcnför-