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kennt, wendet man sie nicht mehr an. Dagegen treiben die Lanbleule ln manchen Gegenden nochviel Unfug mit den Wurzeln, und hallen sie fürZaubcrmillel gegen Viehkrankheiten. Zersiücktin Teiche geworfen soll sie die Frösche sicher vertreiben. S. Murray Vorr. vonHeilm. a. a. O. S 752.
Man sehe die 52Z. Tafel.
Schneeglöckchen.
Kennzeichen der Gattung: Die drei Blumenkronblstler sind hohl; das Honig-behältniß besteht aus drei kleinem ausgerandetern Blckttchen; sechs Staubfäden undeine einfache Narbe.
Nach Linn«e's System gehört es in die 6. Klasse Nexeluäri» und l. OrdnungNouoß^ni». Es ist nur eine Gattung bekannt, und die heißt:
Gemeines Schneeglöckchen.
Schncetropfen. Engl. 1^« common 8»ov^ Drop. Ist ein bekanntes Zwiebelge-wächs, welches ein eigenes Geschlecht ausmacht. Die Geschlechtskennzeichen bestehen in derlänglichen, zusammengedrückten und vertrockneten Blumen scheide; in de» Blumenkrone,welche aus Z vertieften und dem sogenannten Honigbehältniß, das aus Z kleinen ausge-schnittenen Blättchen gebildet wird. Die Narbe ist einfach. Die Saamenkavsel stumpfdreiecklgt, dreifächrig, dreischaalig und vielsaamig. Die erste Ordnung der sechsten Klasse ist derStandort des Pflanzchens im System. Die Wurzel ist eine kleine, aschgraue häutigeZwiebel, aus welcher im März 2 Blätter und der nackte B lü then stiel entsprossen.Beide werden am untern Ende von einer trocknen weißlichen Scheide umgeben. Die Blättersind spannenlang, beinahe durchaus gleichbreit und nur am Ende etwas zugespitzt und gleichsam