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Kennzeichen der Gattung: Die Krone ist glockenförmig Ul,t> hat sechs Blätter; ein je-des Kronenbla tl hat am Grunde über dem Nagel eine Saftgrube; ftchs psriemenförmigeStaubfaden sind so lang als die Krone; einen Griffel mit einer dreispaltigen Narbe.Die Kapsel ist länglich, stumpf, dreieckig und enthält mehrere platte Sa amen.
Nach Linn «e gehört sie in die 6. Klasse Nexnnäii» und >. Ordnung Uonuß^uin. Esfind deren nur 5 Gattungen, zwei davon werden hier beschrieben, als:
Busch lige Schachblume.
Kaiserkrone; große Kronenblume. Schweb. «ei3»rkrou». Franz. i.» tritM»ilo im-
peri»Ie. Engl. I'll« crnwn imperial«. Die büschlige Schach b lume hat eine ziemlichgroße runde aus dicken saftigen gelben Schuppen zusammengesetzte unangenehm riechende Zwibel,einen aufrechten glatten Stengel, welcher am Ende 4 bis 6 oder 8 glockenförmige abwärtshängende B tum en und über diesen einen Zopf oder Blätterbusch tragt. Die Blumcnkro«nenblätter sind roth, gestreift, am Grunde schwarzbraun oder schwarz und mit weissen Saft-gruben versehen. Wenn die Vlülhezeit vorbei ist und die Kapsel zu wachsen anfängt, so beugtsie sich mit dem Blumenstiele allmählig auswärts und steht in der Zeit ihrer Reife fast aus-recht. Der Stengel ist noch überdies von unten her bis etwa zur Hälfte mit glattrandigen glän-zenden Bläl lern beseht, der obere Theil aber ist bis unter die Blumen nackend. Diese schönein den Gärten allgemein bekannte Pflanze empfiehlt sich nicht durch den Geruch, aber sie hatdas gefällige Ansehen der Tulpe und schmückt sich schon im Aprill mit ihren vortrefflichen Blu-men, daher sie auch mit Recht als eine frühblühende stolze Prachtblume in den Gärten unter-halten wird. Sie wurde mit der Tulpe aus Persien zu uns gebracht, und hat nun durch Kultur