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6 (1817) Cucumis - Guilandina
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FÄ5 lFI> K b' AI.

^ ^ r ^ -l ^ u 51.

Rauschbeere.

Kennzeichen der Gattung: Die Geschlechter find ganz getrennt: der Kelch ist dreilheiligund dieKrone dreiblättrig. In dermännlichenBlüthe definden sich drei lang« haarförmigeherabhängende Staubfäden, mit kurzen, getheillen Staubbeuteln. Die weiblicheBlume ist mit neun von einander stehenden Narben versehen. Die Beere ist zirkelrund, zu«sammengedrückt, und enthält neun Saamen.

Nach Linn6e's System gehört sie in die 22. Klasse Oioec-i» und Z> Ordnung l'rilln»llri». Da es nur zwen Gattungen gibt, so wird hier die vorzüglichste beschrieben und die ist:

N N ? L "l N K lll N I 6 K ll 51.

Schwarze Rausch beere.

Schwarze Sandbeere; Rauschbeerheide: Heide mit schwarzen Beeren: schwar-zer Felsenstrauch; Alpcnbecre: Steinheide; Kranbeerc. Schwcd. Xi«kri5 Russ.

^Vocii,»!^». Franz. l^i,m«rin« n lruits noirz. Engl. 1?Ilu lilllck berrieä l^rnv^ li^irv.Ein niedriger unserer gemeinen Heide sehr ähnlicher Strauch, der in Schweden und Norwegen,in sumpfigten und bergigten Gegenden Thüringens, in der Schweiz und im nördlichen Asien anungebauten Orten häusig wild wachst. Er treibt viele gestreckte, mit Warzen besetzte und inZweige sich theilende Stengel. Die schwammigt anzufühlenden, aber dennoch trocknen, länglichz ispihten Blätter steh?» dicht neben einander, meist zu vicren rund um den Stengel. Fnihren Winkeln sitzen im Aprill die grünlichen oder röthlichen Blüthen, welche Beeren hinter«lassen, die ungefähr so groß, wie Heidelbeeren, im August reif, und alsdann schwarz sind.

DiesehubennachPontoppidan einen faden, süßlichen, wässerigen Geschmack, und werdenin unfern Gegenden, wo man an bessere Früchte gewöhnt ist, gar nicht, wohl aber von den ar»men Nordländern gegessen.

Sie sollen, wenn sie den Winter über unter dem Schnee gelegcn haben, doch ziemlich an-genehm schmecken. Die Bewohner des nördlichen Asiens, insonderheit die Kamtschadalcn und