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6 (1817) Cucumis - Guilandina
Entstehung
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In Thüringen sammeln die Aermern die Blumen, trocknen und mengen sie unter den Rauch-taback, der darnach angenehm schmeckm soll. Sie geben mit Alaun eine blaue und für sich einesrüne Farbe. Ehemals brauchte man die Pflanze in der Medizin. Uuf manchen Ueckern wirdsie ein schädliches Unkraut.

Man sehe die 476. Tafel.

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Scharfer Rittersporn.

Stephanskörncr; Laustsamen: Lausekraut. Schweb, i^us-orr. Franz. swi,^««,.

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Eine zwepjäbri, ePflanze, sie wächst im südlichen Europa, «ähmlich: in Griechenland,Dalmatiei!, Apulien, Calabrien und in der ehemaligen Provence wild. Der Stengelwiid 2 bis Z Fuß hoch, und ist mit bandförmigen, in stumpfe Lappen get heilte»Blättern beseht. Die Blumen entspringen am Ende des Stengels, habeneinen 4 blättrigen Honigbehälter, welche kürzer als die Kronen blättersind. In Deutschlands Blumengärlen^isl diese Gattung selten anzutreffen. Der Saame aus demdreifachen Behältnisse soll innerlich wie Gift wirken, äußerlich angewendet die Läuse undandens Ungeziefer lösten, oder vertreiben.

Die Blüthen des Feldrittersporns werden von Zuckerbäcker» gebraucht, um darauseine schöne blau.' Farbe zu ziehen, mit welcher sie gewisse Confiture» färben. Da aber diePflan,ze allerdings verdächtig zu ftp» scheint, so ist ein solcher Gebrauch nicht zu rathen.

Siehe die 476. b. Tafel.

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Nelke.

Kennzeichen der Gattung: Der walzenförmige einblättrige Kelch ist am Grunde mitSchuppen besetze, und hat oben fünf Zähne. Die Krone hat fünf mit Nägeln versehene