O ^4 l N IV x.
2/
Ist nne gemeine Gattung des Grases, welche auf Wiesen und in Grasgärtcn überall inMenge gefunden wird. In gutem Boden treibt der Halm 2 Fuß hoch und im Gesträuch noch viel höher.Er ist mit mehreren Gelenken versehen, und mit Blättern besetzt, welche wechselweise stehen',seitwärts gedrehct, breit, am Rande sehr rauch und oft anderthalb Fuß lang sind. DieBlü-thenrispc ist einseitig, geballt, in BZschel gcthcilt, zwey bis fünf Zoll lang und von grünlich,weisser F^rbe. Der oielblumige Kelch besieht aus zwei znsammengedrückten spitzigen Bälglein,wovon das Größere rachenförnM ist; die Vlüthe hat zwcy Spelze. DaS Knaulgras istein hartes saftloses Futter, das vom Rindvieh nicht, und von den Pferden nur aus Roth ge,fressen wird. Die Hunde und Katzen pflegen cs zu kauen, wenn sie vomiren oder die verschluck»ttn spitzigen Knochensplitter einhüllen wollen.
Man sehe die 472. Tafel.
v ^ ? H N L.
Seidelbast.
Kennzeichen der Gattung: Der Kelch fehlt, die Krone ist einblHttllg, trichterförmig,vicrspallig ( einige Botaniker nennen die Krone einen gefärbten vierspaltigen Kelch). AchtStaubfäden, und ein kurzer Griffel mit einer kopsförmigen Narbe; ein Saaml liegtin einem Bchalter.
Nach Linnee gehört diese «pflanze in die 8. Klasse Oetnuärin', und ,. Ordnung Nouo-
Im Systeme sind die Arten folgendernwssen geordnet-
,. Mit Blumen , welche «n den Seiten befestiget sind, rioiibuz Intei-sUbu«.
2. Die Blumen stehen in Aehre» oder Trauben, llo^idu« «i>i<:»t!«. «. laremozig.
3. Die Blumen sind an ben Spitzen zusammengehäuft, l^oridu, tei-minalis «ßßi-szÄti».
Es sind Zn Gattungen von diesem Gewächse, die vorzüglichsten wollen wir hier anführen,die erste davon heißt!
D «