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6 (1817) Cucumis - Guilandina
Entstehung
Seite
22
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3t cVlRIl^OIl7M. Cv?2H^H.

Nach Linn«e gehört die Pflanz? in die 20. KlasseQ^nnnörin. und '.Ordnung lli»uäri«>.Von den fünferlei Galtungen wollen wir die folgende beschreiben :

Gemeiner Frauenschuh.Marienschuh: Venusschul); Pantösselchen: Pantoffelblume. Engl, common i<»

ü)s's 5lippur. Das schlitzförmige, aufgeblasene, stumpfe und hohle Honigb ehältn, wel-ches das Gcschlechlskennzeichen von 5 Galtungen gleichnamiger Gewachse ist, hat die Be>Nennung Frauenschuh oder Marienschuh veranlaßt. Der gemeine Frauenschuh hat eine fleischige,faserige, ausdauernde Wurzel, und treibt einen einfachen , ungefähr Fußhohen Stengel, mit Zbis 7 Blättern und einer oder zwei Blülhen an der Spitze des Stengels. Die lanzetl»förmigen, gerippten Blätter stehen wechselweise, und umgebe,! cinigermassen den Stengel.Die Blüthen sehen sehr schön dunkclrolh, gelb oder violetfarbig aus, und haben eine ganz ei«gene Bildung, die sich nicht beschreiben läßt, und erscheinen im May und Iuny. Sie wächst imnördlichen Europa, Asien und Amerika, und wird in Deutschland hin und wieder in gebirgigtenGegenden z. B. im Manefeldischen wild angetroffen. Der merkwürdigen Blumen weg'n pfic.nztman sie auch in Gärten an, wo sie aber etwas schwer zu unterhalten ist, und nicht immerblühet. Man sagt, daß sie i» Nußland wider die Fallsucht gebraucht wird.

Man sehe die 465. d. Tafel.

c V ^ I 8 u 8.

B 0 h n e n b a n m.

Kennzeichen der Gattung. Der Kelch istzweilippig; die Oberlippe hat zwey, die un-tere drei Zahne. Das Fähnchen der Schmelterlingskrone ist mehr oder weniger zurückgeschlagen;zehn Staubfäden, welche an der Basis verwachsen, aber nur bey einige» Arten in zw.y Par«lheyen gelheilt sind; eine einfache Narbe. Die Hülse fst an der Basis verdünnt, und ent-hält mehrere Saamen.

Nach Linuse gehört er in die ,7. Klasse vinärl^llii,, und 4. Ordnung Oecnnäiii,. Vonden 30 Gattungen/ die es davon gibt, beschreiben wir: