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6 (1817) Cucumis - Guilandina
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Brcitblättrige Sagoupalmc.

Sagoubaunn indianischer Brodbaum: Schweb. 5«Zutaiä, Franz. I.« c>c.^3 ä<?5

IncleL. Engl, ttle ^raack lenv'cl (^^c»5 nr 8»Za tree.

Der Stamm dieses schönen Baumes sieht ausrecht, und ist mit einembraunen Filze be-deckt. Die Blattei sind gefiedert, die Blatt chen aber linienlanzetsörmig, zugespitzt, steifund stich.

Diese Palme wächst in Ostindien, in China undCochinchina, wo sie auch wegen des schönenWuchses und zierlichen Blättern in den Gärten gezogen wird. Sie liefert wie mehrere Palmeneine Act Sag«, welche aus Ostindien, durch den Handel nach Europa gebracht wird, und ausweißgelblichen, beinahe steinharten Kügelchen besteht, die ungefähr die Größe des Coriandersaa-mens haben. Sie laßen sich weder durch Weingeist, noch durch Oel auflösen, erweichen aberbeim Sieden im Wasser, und werden dabcy durchsichtig, gallertartig und röthlich von Farbe,ohne jedoch ihre rundliche Form zu verliehren.

In Ostindien, besonders auf mehreren Inseln, scheint der Gebrauch des Sagu als Nah-rungsmittel für Menschen schon uralt zu seyn. In Europa lernte man den Gebrauch des Sagu erstzu Anfange des achtzehnten Jahrhunderts kennen. In Deutschland mag er etwa seit Ho Jahren zuhaben sepn.

Der nutzbarste Theil dieses Baumes ist das Mar? des Stammes, wenn es seine gehörigeReife erlangt hat. Der Bau« muß wenigstens 6 Jahr alt seyn, wenn man gutes Mar? von ihm«halten will. Nach dieser Zeit bohrt man ein kleines Loch in den Stamm, nimmt ein wenigMar? heraus, und zerreibt es in der Hand, um dessen Reife zu erproben , hat es diese, so hauetmau den Baum dicht über der Wurzel ab, dann wird er in kleinere Stücke zersägt und in 2 Theilegespalten. Das Mar? gleicht der Consistenz nach einer mürben Rübe, ist mit viele» Fasern durch-zogen, zwischen welchen die mehligten Theile liegen. Wenn man es daher aus dem Stamme reinauSgckrazl hat, so wird es in einer Mulde so lange mit Masser durchknetet, bis sich die Fasern

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